Hausmeister bekommt die begehrte Trophäe

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 Der Grymmi geht in diesem Jahr an den Hausmeister der Schule, Holger Mayer (Zweiter von rechts). Schulleiter Stefan Bien (von l
Der Grymmi geht in diesem Jahr an den Hausmeister der Schule, Holger Mayer (Zweiter von rechts). Schulleiter Stefan Bien (von links), Stadtrat Christoph Carl Stauß und Anton Heim, Vorsitzender des Fördervereins, gratulieren ihm zur Auszeichnung. (Foto: Vera Romeu)
Vera Romeu

Das Schulfest am Gymnasium Mengen hat die Besucher begeistert. Im schattigen Innenhof versammelten sich viele Schüler und ihre Familien, um das Schuljahr mit einem Fest zu beenden. Höhepunkt war die Verleihung des Grymmi. Dieser Preis würdigt ein besonderes Engagement an der Schule. Gewonnen hat diesen in diesem Jahr der Hausmeister der Schule, Holger Mayer. Strahlend nahm er ihn unter jubelndem Applaus entgegen und sagte:

Er schließe in diesen Preis alle mit ein, die am Gymnasium Besonderes leisten. Er werde für den Preis einen besonderen Platz in der Schule suchen, wo ihn alle immer sehen können. Er nutzte die Gelegenheit, um an die Stadtverwaltung zu appellieren, bald die Sanierung des Gymnasiums in Angriff zu nehmen. „Es ist eine Herzensangelegenheit des Schulleiters und des Hausmeisters“, sagte er. Das Schulfest ging bis in den Abend hinein.

An langen Tischen saßen die Besucher und unterhielten sich angeregt. Mehrere Bewirtungsstände boten Cocktails, Obst, Kuchen und gegrillte Würstchen an. Die Bewirtung übernahmen Schüler und Aktive des Fördervereins. Sie hatten alle Hände voll zu tun, um die Gäste zu versorgen. Schüler räumten fleißig das gebrauchte Geschirr von den Tischen, damit die Gäste in Ruhe sitzen bleiben konnten.

Schülerin wirbt 20 Mitglieder

Am Stand der Schülerzeitung herrschte reger Umtrieb. Der Förderverein unterstützt aktiv und finanziell die Schülerzeitung. Die Schüler liefern Texte über ihre Projekte, Tatjana Bühler stellt sie zusammen und macht das Layout. Der Förderverein lässt die Schülerzeitung drucken. Tatjana Bühler ging damit von Tisch zu Tisch und warb Eltern für den Förderverein an. Um die 20 neue Mitglieder konnte sie überzeugen und für die Unterstützung des Schullebens gewinnen.

Das Schulfestprogramm begann mit einem Tanz. Schulleiter Stefan Bien begrüßte die Familien und kündigte eine Gruppe Mädchen an, die spontan beschlossen hatten, einen Tanz einzustudieren und zu präsentieren. Es machte den Tänzerinnen und dem Publikum sichtlich Spaß. Es gab einen jubelnden Applaus und den Wunsch nach einer Zugabe.

Schulleiter Bien verabschiedete mit Blumenstrauß und ohne große Worte mehrere Mitarbeiter aus dem Team des Gymnasiums – zum Teil sehr langjährige.

Dann trat die neugegründete Band auf. Fünftklässler haben in diesem Schuljahr mit ihrem Lehrer Hermann Jaksche, den sie „El Capitano“ nennen, sich zusammengefunden und geprobt. Sie begeisterten ihr Publikum. Es gab jubelnden Applaus: Sie sangen mehrere Zugaben und genossen ihren beachtlichen Erfolg.

Dann wurde der Grymmi verliehen. Schulleiter Bien erklärte, dieser Preis werde jedes Jahr an eine Persönlichkeit der Schule verliehen, die sich besonders engagiert habe. Eine Jury, die aus Lehrern und Schülern besteht, wähle den Preisträger unter den vorgeschlagenen Kandidaten aus. Er hatte Anton Heim als Vorsitzenden des Fördervereins und Stadtrat Christoph Carl Stauß gebeten, die Preisverleihung durchzuführen. Stadtrat Stauß erklärte, er komme jedes Jahr zum Fest und freue sich, seine Schulkameraden wieder zu treffen. „Wir haben hier ein gutes Rüstzeug für das Leben bekommen“, sagte Stauß. Anton Heim grüßte im Namen des Fördervereins und stellte fest: „Heute gibt es eine Zäsur: Der letzte Lehrer, der uns noch unterrichtet hat, Hermann Jacksche, ist heute verabschiedet worden.“

Zuerst wurde die Grymmi-Trophäe enthüllt. Die Kunstklasse von Peter Reininger stellt jedes Jahr um die zwölf Trophäen her und die Grymmi-Jury wählt eine aus. Die Schüler wissen aber nicht, welche. Dieses Jahr wurden die Schülerinnen Anna Stützle und Kim Sigle überrascht: Ihr Kunstwerk wurde zur ausgewählten Trophäe. Stadtrat Stauß öffnete den roten Umschlag mit dem Namen des Preisträgers und verkündete den Namen: Holger Mayer. Es brach ein Jubel aus. Schulleiter Bien würdigte die Leistungen des Hausmeisters, die weit über das erwartete Maß hinausgehen. Mayer dankte für den Preis. Er schloss mit Teamgeist alle mit ein, die an der Schule Außerordentliches leisten.

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