Gemeinderat Mengen stimmt Hohentengens Projekt E hoch Vier zu

Lesedauer: 3 Min
Schwäbische Zeitung

Der Gemeinderat Mengen hat seine Vertreter der Verbandsversammlung beauftragt,.der Änderung des Flächennutzungsplanes bei der Konversion der Oberschwaben-Kaserne zuzustimmen. Die Kosten der Änderung und Berichtigung des Planungskonzepts muss aber laut Beschlussantrag und entgegen der Satzung des Gemeindeverbands die Gemeinde Hohentengen alleine tragen.

Zur Erinnerung: Hohentengen favorisiert das Projekt „E hoch 4“. Ein Konzept, das brachliegende Gelände der Oberschwabenkaserne mit vielen Freiflächen und teils neuer, aber auch alter Bausubstanz auf dem Areal einer neuen Verwendung zuzuführen. Bekanntlich hatte sich die Stadt Mengen eine andere Nutzung in Richung eines interkommunalen Gewerbegebiets gewünscht. Auf deren Gemarkung liegen aber nur einer geringer Teil der Konversionsfläche.

Der größte Teil der Fläche liegt auf der Gemarkung Hohentengen. Die will dort den Erlebnispark „E hoch 4“ realisieren (die SZ berichtete mehrfach). Neue Energien, verbunden mit einer Akademie sollen den gewerblichen Teil liefern. Was den Spaßfaktor anbelangt, steht nach Angaben sowohl der Gemeinde Hohentengen wie auch der Stadt Mengen seitens Ravensburger eine Zusage.

Mengen stand dem Konzept aus Hohentengen allerdings von Anfang an kritisch gegenüber. Im verwaltungsrechtlichen Verfahren seitens der umliegenden Gemeinden wurde Hohentengen jüngst ausgebremst. Der rund 5500 Einwohner starken Gemeinde wurde ein zusätzlicher Bedarf an Gewerbeflächen abgesprochen.

Auf die Ausweisung neuer, großzügig geschnittener Gewerbeflächen auf der ehemaligen Oberschwaben-Kaserne musste Hohentengen deshalb verzichten.

Die Stadtverwaltung Mengen hatte erhebliche Einwände gegen das von der Gemeinde Hohentengen geplante Projekt „E hoch 4“ formuliert. Im Gemeinderat warb jetzt Bürgermeister Stefan Bubeck trotzdem für Zustimmung. „Wir sollten das Projekt in dieser Form unterstützen“, sagte er.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen