Figurentheater zeigt die Bremer Stadtmusikanten

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 Die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten wird am Samstag, 16. November, in den Räumen der OWB gezeigt.
Die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten wird am Samstag, 16. November, in den Räumen der OWB gezeigt. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten steht im Mittelpunkt eines Stücks des Figurentheaters Kauter und Sauter, das am Samstag, 16. November, um 15 Uhr in den Räumen der Oberschwäbischen Werkstätten (OWB) in der Saarstraße 1 in Mengen gezeigt wird. Zu dieser Veranstaltung der Elterngruppe des Vereins Hilfe für Behinderte, die dank der finanziellen Unterstützung von Rosemarie Bok stattfinden kann, sind vor allem Familien aus dem Kreis Sigmaringen eingeladen, in denen Kinder mit Behinderungen leben.

Hinter dieser Veranstaltung, die schon seit Jahren regelmäßig in Mengen stattfindet, steckt vor allem der Gedanke, dass sich die Familien austauschen können und gemeinsam mit ihren Kindern eine schöne Zeit verbringen. Laut Elfriede Grünwied von Vorstandsteam des Vereins Hilfe für Behinderte werde bei der Auswahl der künstlerischen Gäste darauf geachtet, dass alle anwesenden Kinder unterhalten werden.

Wolfgang Kauter versteht es, mit seinem Figurentheater ganz individuell auf das Publikum einzugehen und Kinder zum Mitmachen zu animieren. Das Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“ ist für Kinder ab vier Jahren geeignet und wird etwa 45 Minuten dauern. Es geht um einen Müller, der seinen Esel aus dem Weg schaffen will. Der Esel beschließt daraufhin, Stadtmusikant zu werden. „Ich geh nach Bremen, etwas Besseres als den Tod finde ich allemal“, sagt der Esel und zieht los. Auf seinem Weg begegnet er einem jaulenden Jagdhund, einem unglücklichen Kater und einem Hahn, dem es auch wie den anderen an den Kragen gehen sollte. Gemeinsam beschließen sie, dicke Freunde zu werden und Abenteuer zu erleben. In dem Märchen der Gebrüder Grimm geht es um Lebensmut, Freundschaft und Solidarität. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Unterstützung der Vereinsarbeit in Form einer Spende ist jedoch gern gesehen.

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