Feuerwehr probt Menschenrettung aus der Donau bei Hochwasser

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 Die angenommene Situation: Ein Mensch muss aus der Donau geretttet werden. Er kann sich nur noch an Ästen festhalten.
Die angenommene Situation: Ein Mensch muss aus der Donau geretttet werden. Er kann sich nur noch an Ästen festhalten. (Foto: Feuerwehr Mengen)
Schwäbische Zeitung

Wie eine in die hochwasserführende Donau gestürzte Person gerettet werden kann, ist am Samstag von den Fließwasserrettern der Feuerwehrtaucher Mengen geprobt worden. Angenommen wurde zunächst, dass der Mensch sich an einem Ast festhalten kann und in der Strömung hängt. Ein Fließwasserretter schwamm zu ihm, rettete ihn und ließ sich dann mit dem Menschen ans Ufer treiben. Auch das Zuwerfen einer schwimmfähigen Leine zur Rettung wurde geübt. Um ein Seil zur Rettung oder als Transportseil über einen Fluss spannen zu können, wenn keine Brücke vorhanden ist, wurde mittels einer Schleuder eine Leine über die Donau geschossen. Mit dieser Leine gelang es dann, ein entsprechendes Seil über den Fluss zu ziehen. Als weitere Rettungsmöglichkeit wurde getestet, einen mit Luft befüllten Schlauch in die Donau zu hängen, an dem sich ein im Fluss treibender Mensch festhalten kann. Es zeigte sich hierbei, dass dies nur gelingt, wenn der Schlauch eine Schräge bildet, an der die Person von der Kraft des Wassers zu einem Ufer geschoben wird.

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