Die neue Produktionshalle steht

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In der neuen Produktionshalle erkärt Seniorchef Klaus Gipson Bürgermeister Stefan Bubeck und Wirtschaftsförderer Manuel Kern die
In der neuen Produktionshalle erkärt Seniorchef Klaus Gipson Bürgermeister Stefan Bubeck und Wirtschaftsförderer Manuel Kern die Abläufe in seinem Familienunternehmen. (Foto: Stadt Mengen)
Schwäbische Zeitung

Bürgermeister Stefan Bubeck und Wirtschaftsförderer Manuel Kern haben die Firma Gipson Metallverarbeitung GmbH im Industriegebiet Niederbol besucht. Begrüßt wurden sie dort von Seniorchef Klaus Gipson, der kaufmännischen Leiterin Siglinde Gipson, den geschäftsführenden Söhnen Markus und Frank sowie deren Steuerberater Berno J. Zimmerer. Dieser lobte insbesondere die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Firma beim Bauantragsverfahren für die neue Produktionshalle.

Die neue Produktionshalle ist rund 1600 Quadratmeter groß und mit zwei Acht-Tonnen-Schwerlastkränen ausgestattet. Der Bau war aufgrund akuten Platzmangels notwendig geworden. Die Firma Gipson wächst seit Jahren kontinuierlich, so dass die bisherigen Produktionshallen mit rund 2400 Quadratmetern aus allen Nähten platzten. Daher nun der Erweiterungsbau, der laut den Geschäftsführern den neuesten energetischen Anforderungen entspricht. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert und sämtliche Leuchtmittel mit LED ausgestattet. In der neuen Halle fährt ein Elektrostapler, viele Arbeitsvorgänge sind digitalisiert worden und die beiden Kranbahnen können insgesamt 16 Tonnen Material komfortabel vom anliefernden Lastwagen zu den Maschinen und nach Bearbeitung wieder auf dessen Ladefläche transportieren.

Einblicke bei Rundgang

„Lieber langsam wachsen“ sagt Senior-Chef Klaus Gipson. Er hat den Betrieb 1971 gegründet und von 1975 bis 2006 mit Rudi Hofmaier, bis zu dessen Ruhestand geführt. Seine Frau Siglinde leitet seit 1978 den kaufmännischen Bereich. Nun sind die beiden Söhne, Markus und Frank Gipson, Geschäftsführer und Inhaber der Firma. Sie gaben bei einem Rundgang durch die Produktionshallen interessante Einblicke in die Fertigung von hochwertigen Dreh-, Fräs- und Schleifteilen für namhafte Firmen, die größtenteils aus Oberschwaben kommen. Zusätzlich zur Investition in die neue Produktionshalle wurden auch zwei neue CNC-Maschinen angeschafft, die den bisherigen Maschinenbestand auf über 40 Stück erhöhen. Die modernen Maschinen mit 3D-Bearbeitung und CAD/CAM-Systemen entsprechen den neuesten Ansprüchen aus dem Maschinen-, Kran-, Fahrzeug- und Anlagenbau.

Das Familienunternehmen feiert in zwei Jahren sein 50-jähriges Betriebsjubiläum und kann auf eine stetig wachsende Erfolgsgeschichte zurück blicken. Über 50 Mitarbeiter sind bei der Firma Gipson beschäftigt. Unter den zehn Auszubildenden, was ein hohe Zahl für einen Betrieb dieser Größe ist, sind bereits einige Kinder von Mitarbeitern, die vollwertig in den Produktionsbetrieb mit eingebunden sind.

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