Diakonielädele spendet Geld für zwei Fußballtore

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Manuel Ardita (von links), Anita Klawitter, Doris Dreher und Stefan Bien freuen sich mit den Schülern über die Fußballtore und
Manuel Ardita (von links), Anita Klawitter, Doris Dreher und Stefan Bien freuen sich mit den Schülern über die Fußballtore und die Fußbälle. (Foto: Christoph Klawitter)
Mediengestalter Bild und Ton

Das Mengener Diakonielädele hat dem Gymnasium Mengen 500 Euro für die Anschaffung von zwei Fußballtoren gespendet. Die Firma Sport Dietsche gab fünf Fußbälle dazu.

Zwar hat die DFB-Auswahl bei der WM bekanntlich keine gute Figur abgegeben – doch der Fußballbegeisterung tut das keinen Abbruch. Mit Freude kicken die Schüler im Pausenhof des Gymnasiums. „Wir haben relativ viele Fußballspieler“, sagt Schulleiter Stefan Bien mit Blick auf die Schüler. Selbstverständlich brauche es Regeln für den Umgang mit den Fußballtoren. „Die Bälle können natürlich nicht kreuz und quer fliegen.“ Derzeit tragen die Schüler eine „Pausen-Weltmeisterschaft“ aus, berichtet Schulsozialarbeiter Manuel Ardita.

Mannschaften tragen Namender WM-Teilnehmernationen

Die Fünft- und Sechstklässler bilden dabei kleine Teams, die wiederum Namen von Fußball-Nationalmannschaften aus der Fußball-WM tragen. Doch nicht irgendwelche Fußballnationalmannschaften werden als Namensgeber für die Teams benutzt. Es wurden laut Manuel Ardita nur die Namen der fairsten Teams der WM-Vorrunde verwendet. An das Siegerteam geht ein gebastelter „Weltpokal“, in dem obendrein eine Überraschung verpackt ist. Die beiden Fußballtore und die fünf Fußbälle haben auch einen positiven Aspekt für die Schüler, sie werden nämlich dadurch zur Bewegung in den Pausen animiert.

„Mehr kann man sich nicht wünschen“, bemerkt Schulleiter Stefan Bien.

„Bei den meisten Jungs genügt da ein Ball.“ Anita Klawitter und Doris Dreher vom Diakonielädele freuen sich, dass die 500 Euro nun eine sinnvolle Verwendung finden würden. Im Diakonielädele kann man zu niedrigen Preisen gute, gebrauchte Kleidung erwerben.

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