Bouleturnier in Ennetach ist beliebt

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Sind mit dem Turnierverlauf hochzufrieden (v.l.): Charly Braun (Turnierleitung), Nicole Graf, Rachid Bouchendonka, Jens Grüner,
Sind mit dem Turnierverlauf hochzufrieden (v.l.): Charly Braun (Turnierleitung), Nicole Graf, Rachid Bouchendonka, Jens Grüner, Marcel Abdelhak und Helmut Gronbach (Turnierleitung). (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Trotz Fußballweltmeisterschaft ist das Gaggliturnier in Ennetach in der Bouleszene ein Renner. Boulespieler aus dem süddeutschen Raum sind am Wochenende nach Ennetach geströmt, um an diesem Turnier teilzunehmen. Insgesamt hatten sich 57 Mannschaften am Morgen eingeschrieben. Bereits zum 18. Mal in Folge fand das Turnier beim Bürgerhaus in Ennetach statt. Der Parkplatz verwandelte sich für diesen sportlichen Wettkampf zu einem riesigen Bouleplatz. Zusammen mit dem nahen Vereinsgelände des Clubs standen insgesamt 32 Bouleplätze zur Verfügung.

Es wurde ein Doublette formée gespielt, bei dem zwei Spieler während des ganzen Turniers eine Mannschaft bilden. „Das Gaggliturnier hat einen sehr guten Ruf“, sagte der Vorsitzende Helmut Gronbach, der sich über die hohe Zahl der Mannschaften freute. Die Vorbereitung und die Durchführung des Turniers war für den Ennetacher Bouleclub eine besondere Herausforderung. Die Attraktivität des Turniers und die zufriedenen Teilnehmer lohnen aber den Aufwand.

Im A-Turnier konnten sich Nicole Graf aus Konstanz und Rachid Bouchendonka aus Düsseldorf vor Marcel Abdelhak und Jens Grüner, beide aus Konstanz, durchsetzen. Rachid spielt für Düsseldorf in der Boule-Bundesliga, die drei anderen in der Baden-Württemberg Liga (BaWü-Liga), der höchsten Spielklasse im Land.

Die Zuschauer konnten sich beim Endspiel von der hohen Qualität dieser Spieler überzeugen. Im B-Turnier gewannen Richard Triconi aus Konstanz zusammen mit Micha Giebhart aus Singen vor Hubert Blattmann vom PCB Horb und Bernard Rochur aus Singen.

Beim Gaggliturnier gibt es keine Verlierer, denn jeder Spieler darf sich dank einer Spende der Firma Buck zum Abschied über zwei Nudelpakete freuen. Spätestens dann kommt bei den Teilnehmern die gute Laune zurück, auch wenn man eigentlich zu früh ausgeschieden ist.

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