Bürgermeister Stefan Bubeck ehrt 22 Blutspender

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Bürgermeister Stefan Bubeck (re.) bedankt sich bei den Spendern für ihr Engagement.
Bürgermeister Stefan Bubeck (re.) bedankt sich bei den Spendern für ihr Engagement. (Foto: Vera Romeu)
Vera Romeu

22 Blutspender sind in einer feierlichen Stunde im Sitzungssaal des Rathauses von Bürgermeister Stefan Bubeck geehrt worden. Sie hatten regelmäßig gespendet – Alfred Claus wurde für 100 Mal Blutspenden hervorgehoben. Der Bedarf an Blutspenden steige stetig. In den Sommermonaten komme es zu Engpässen. „Da werden die Reserven knapp“, sagte Bürgermeister Bubeck. In seiner Würdigung machte er bewusst, dass Blutkonserven nur zu zwölf Prozent für Unfälle gebraucht werden; der weitaus größere Teil sei in der modernen Transfusion und fortschrittlichen Medizin zur Therapie von Krankheiten notwendig.

In Baden-Württemberg werden pro Woche 15 000 Blutkonserven beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) angefordert. „Der Bedarf steigt. Eigentlich sollte man immer mehr zum Blutspenden gehen“, so Bubeck. Die Spendenbereitschaft sei im ländlichen Kreis Sigmaringen viel höher als in den großen Städten. „Hier spenden acht Prozent der Bevölkerung ihr Blut, in den Großstädten sind es nur 0,5 Prozent“, so Bubeck. „Das Blutspenden ist ein Akt der Nächstenliebe. Jeder Blutspender sollte auch als Held gefeiert werden, weil er selbstlos Leben rettet und Unbekannten in Not hilft.“

Die Geehrten haben eine Urkunde und eine Ehrennadel vom Bürgermeister überreicht bekommen. „Ich verbinde die Ehrung mit der Hoffnung, dass Sie weiterhin zum Blutspenden gehen“, sagte Bubeck. Matthias Schultz, Vorsitzender der Mengener DRK-Ortsgruppe, dankte den Spendern. „Mit Ihrem Engagement leisten Sie etwas Großes, weil es für Blut keinen Ersatz gibt“, sagte er. Schultz dankte dem DRK-Mitglied Gabriel Reiner, der sich nun 20 Jahre aktiv für die Blutspendenaktionen engagiert.

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