Autorin sammelt mit Kindern Quatsch

 Kinderbuchautorin Sarah Welk liest in der Stadtbücherei aus ihren Büchern vor.
Kinderbuchautorin Sarah Welk liest in der Stadtbücherei aus ihren Büchern vor. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Sarah Welk war als Journalistin tätig, bevor sie Kinderbuchautorin wurde. Da man in dem Beruf aber „nie Sachen erfinden“ durfte, hat sie sich auf das Schreiben witziger, frecher Unterhaltung und das Verfassen aktueller Sachthemen verlegt. Am Donnerstag war sie exklusiv für eine zweite Klasse der Ablachschule zu Gast in der Stadtbücherei in Mengen. Trotz Maskenpflicht und Sicherheitsabstand freuten sich alle im Vorfeld mächtig auf die Veranstaltung, war es doch nach langer Pause die erste Autorenbegegnung in Präsenz.

Wer sie noch nicht kennt, Mimi und Flo, zwei „Ziemlich beste Schwestern“, beide Meisterinnen der Quatschideen, sollte dies nachholen. Im ersten Band unter dem Titel „Quatsch mit Sosse“, backen beide für ihren Cousin Matz einen Geburtstagskuchen. Da sie sich mit den Mengenangaben aber nicht richtig auskennen, werden z.B. aus drei Messerspitzen Backpulver schnell drei Päckchen. Die Eltern staunen nicht schlecht, als sie das Chaos in der Küche entdecken. Im Backofen entwickelt sich der Kuchen natürlich zu einem riesigen Ungetüm, das dem Cousin aber dennoch schmeckt.

„So ein Affentheater“ lautet der Titel des zweiten Bandes, in dem Mimi und Flo den ganzen Tag Affen spielen. Fast wäre die Geschichte böse ausgegangen, weil Flo sich mit ihrer Affenleine in einem Baum verheddert. Wäre ihr Vater, der aus der Dusche um Hilfe geholt wird, nicht schnell in den Baum gestiegen, wäre womöglich Schlimmeres passiert.

Lebendig und lustig war die Lesung mit Sarah Welk. Zwischen den Lesepassagen zeigte sie Illustrationen aus den Büchern, ferner bezog Welk ihre Zuhörer immer wieder ins Geschehen mit ein: Wer hilft mit beim Teigrühren? Wer hat den grimmigsten Blick? Habt ihr Jungs und Mädchen gute Quatschideen?

Zum Schluss wurden zwei Teams gebildet, Autorin gegen Schulklasse. Wenn Sarah Welk alle Fragen der Schüler zu sich und ihren Büchern beantworten konnte und wenn die Klasse Fragen der Autorin zum Leeinhalt meisterte, wurden Punkte verteilt. Die Schüler lagen eindeutig vorn mit ihren Antworten und hatten sich die Autogrammkarten redlich verdient.

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