Autor erfindet mit Schülern eine Geschichte

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 Nach der Lesung bekommen die Kinder von Heiko Wolz eine Autogrammkarte.
Nach der Lesung bekommen die Kinder von Heiko Wolz eine Autogrammkarte. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der Kinder- und Jugendautor Heiko Wolz ist in der vergangenen Woche bereits zum dritten Mal einer Einladung der Stadtbücherei Mengen gefolgt. Der 41-jährige Autor aus Unterfranken gab zwei Lesungen für die Schüler der Ablachschule. Für die zweiten Klassen las Heiko Wolz eine Kostprobe aus seinen Büchern „Mein bestes Fußballspiel! Also fast“ und „Mein größter Erfolg als Trainer! Also fast“.

In beiden Büchern geht es um den fußballbegeisterten Jungen Anton, der ein Tagebuch über seine Erlebnisse beim Fußball schreibt. Im ersten Buch braucht Anton einen Plan, da seine Fußballmannschaft das nächste Spiel gewinnen muss. Das geht nur mit seinem besonderen Glücksball, glaubt Trainer Torsten. Als bester Spieler muss Anton auf den Ball aufpassen. Er versteckt ihn im besten Versteck der Welt, aber plötzlich ist der Ball weg. Im zweiten Buch stellt Anton fest, dass der neue Trainer eine Null ist. Wie sollen die Alenberger Adler bei dieser Vorbereitung nur gegen die Kranzbacher Krokodile gewinnen? Deshalb übernimmt Anton selbst das Training und mit seinen Ideen bringt er die Mannschaft natürlich auf Siegeskurs. Die Lesung verpackte Heiko Wolz in witzige und spannende Erklärungen zur Handlung, er zeigte in einem Kurzfilm wie eine Illustration entsteht und rief vor dem nächsten Teil der Veranstaltung auch mal zu Lockerungsübungen im Stehen auf. Nach der Lesung gab es noch eine Fragerunde, wo die Kinder alles zum Buch und zur Person fragen durften, was sie interessiert. Der Höhepunkt an dieser Veranstaltung war für alle Kinder eine selbsterfundene Geschichte, die Heiko Wolz mit den Schülern innerhalb von 15 Minuten erfand. So bekamen die Schüler einen kleinen Einblick, wie eine Geschichte von der Hauptfigur über den Inhalt bis hin zum Ende entsteht. Hochkonzentriert und begeistert brachten die Schüler ihre Vorschläge. Am Ende erhielten alle die heißbegehrte Autogrammkarte.

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