Westernstimmung in Hausen: Countryfans kommen auf ihre Kosten

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 Je mehr, desto besser: In einer großen Gruppe sieht das Tanzen beim Line Dance am besten aus.
Je mehr, desto besser: In einer großen Gruppe sieht das Tanzen beim Line Dance am besten aus. (Foto: Tanja Japs)
Tanja Japs

Die Narrenzunft „Dreischuh“ in Hausen am Andelsbach hat am Wochenende ihre diesjährige Soppenhocketa veranstaltet. Der Soppen ist ein am Hausener Ortsrand im Oberdorf gestalteter Platz in der Nähe der Kirche. Zum Country-Abend am Samstag kamen dabei so viele Besucher, dass die gebaute Bühne nicht mehr ausgereicht hat.

Die Countryfreunde Hausen konnten in diesem Jahr die Countryband Western Trail für die musikalische Unterhaltung gewinnen. Bereits um 20 Uhr war der Großteil der Bänke besetzt und die Country-Line-Tanzpaare zeigten gekonnt ihre unzähligen Schrittkombinationen. Bei den ersten Tönen von „Rolling on a river“ und „The Wonderer“ hielt es die tanzwütigen Line Dancer nicht mehr auf ihren Sitzen. Tänzer der Gruppen Susi‘s Devil Dancers aus Hattenweiler, Rosi‘s Line Dancer aus Ostrach, Crazy Liners aus Scheer, Hot Dancing Boots aus Baltringen und den Funny Liners aus Rosenfeld sowie einer Line Dance Gruppe aus Wald stürmten die asphaltierte Tanzfläche an dem idyllischen Platz in Hausen.

Die Tänzer aus Wald werden unterrichtet von Armin Schlachter. „Ich habe vor drei Jahren mit einer Gruppe von fünf Frauen angefangen. Zwischenzeitlich leite ich zwei Gruppen mit je 25 Personen. Wir tanzen zu jeder Musik, nicht nur Countrymusik. Das macht mir mehr Spaß. Wir sind noch auf der Suche nach einem passenden Namen für unsere Gruppe“, erzählt Schlachter.

Nachdem sich das Fest einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut, kommen inzwischen so viele Line Dancer zum Fest, dass eine gebaute Tanzbühne nicht mehr ausreicht. Der Ort entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Mekka der Linedancer.

Sabine Bantle ist begeisterte Tänzerin und schon seit mehreren Jahren Mitglied bei den Susi‘s Devil Dancers aus Hattenweiler. Auch ihre 13-jährige Tochter ist bereits Mitglied und beherrscht sämtliche Tänze. Carsten Gräbmer tanzt ebenfalls seit über neun Jahren mit seiner Frau Rosi, die die Gruppe der Devil Dancers leitet. „Wir haben manchmal 35 Auftritte im Jahr. Wir könnten zur Verstärkung noch einige männliche Tänzer gut gebrauchen“.

Neben den Cocktails und Schwarzbier konnten die Besucher an der Theke erlesene Whiskys aus verschiedenen Ländern genießen. Die bekannten und auf dem Holzgrill zubereiteten Spare Ribs sowie die Chili con Carne aus dem Westerntopf stillten den Hunger der Festbesucher, sodass einer langen Tanznacht nichts mehr im Wege stand.

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