Weltbierfest gewinnt wieder an Popularität

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Mehr als 650 Gäste haben am Samstag das Weltbierfest in der Festhalle in Hausen am Andelsbach gefeiert. Die Strategie der Organisatoren vom FC Krauchenwies/Hausen ging dabei voll auf: Anders als in vergangenen Jahren lag der Frauenanteil wieder bei näherungsweise fünfzig Prozent.

Dazu trugen sicherlich der freie Eintritt für die Frauen, als auch die Longdrink- und Sektbar als Alternative zu den 21 Bieren aus aller Welt bei. Besonders die exotischen Biere wurden stark nachgefragt, sodass die Sorten „Miller“ aus den USA, „Guama“ aus Kuba und „Bintang“ aus Indonesien schon gegen halb zehn ausverkauft waren. Die Atmosphäre in der passend geschmückten Festhalle war familiär, das Publikum jung. Dank der guten Stimmung sowie des deeskalativ auftretenden Sicherheitsdienstes Be Save aus Albstadt blieb es friedlich, auch bei einer hitzigen Auseinandersetzung auf der Herrentoilette über den Gebrauch von Handykameras kam es nicht zu Handgreiflichkeiten. Auf der Tanzfläche vor der Bühne ging es rund, denn im Set von DJ Enable war von Urlaubshits wie „Macarena“ und Rock-Klassikern wie „Money for Nothing“ bis hin zu 90er-Technobeats für jeden Geschmack etwas geboten. Selbst Metal-Fans kamen bei „Rage Against the Machine“- und „Manowar“-Songs voll auf ihre Kosten.

Laut Andreas Ostermaier, dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden und Hauptorganisator des Festes, wurde auch das neue, speziell auf Vereine zugeschnittene Angebot, der „11-Freunde-Pass“, rege genutzt. Für Gruppen ab elf Personen gab es damit ebenfalls freien Eintritt auf das Fest – und dazu noch einen Meter Kölsch aufs Haus. So blieben nach Abzug der freien Eintrittskarten noch rund 300 zahlende Gäste übrig. Rechnet sich das für die Veranstalter denn überhaupt noch? „Ja, der Umsatz in diesem Jahr lag bereits um Mitternacht deutlich über dem vom vergangenen Jahr“, sagt Ostermaier. Das Organisationsteam sei sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes. Auch im nächsten Jahr werde der FC Krauchenwies/Hausen das Weltbierfest wieder veranstalten, so Ostermaier.

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