Untersuchung soll Frage nach Kreisverkehr lösen

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 Noch ist es nicht entschieden, ob Krauchenwies bei der Planung des neuen Kreisels unterstützt wird.
Noch ist es nicht entschieden, ob Krauchenwies bei der Planung des neuen Kreisels unterstützt wird. (Foto: Patrick Seeger/dpa)
Mandy Streich

Anlässlich der Umgestaltung der Krauchenwieser Ortsmitte soll am Knotenpunkt der Hauptstraße und der abknickenden Vorfahrtstraße beim Café Mahl ein Kreisverkehr gebaut werden. Dafür muss dieser zuerst einer sogenannten Leistungsfähigkeitsbetrachtung mittels Videotechnik unterzogen werden. Auf diese Weise soll die Notwendigkeit eines Kreisverkehrs nachgewiesen werden. Dieser Untersuchung hat der Krauchenwieser Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt.

Wie die Mitglieder des Gremiums erfuhren, müssen für eine korrekte Beurteilung des Knotenpunkts aktuelle Daten der einzelnen Verkehrsströme zu den maßgebenden Spitzenstunden erhoben werden. Diese sollen an drei aufeinanderfolgenden normalen Werktagen – beispielsweise Dienstag, Mittwoch und Donnerstag – jeweils von 0 bis 24 Uhr gemessen werden. Auf Bitten des Regierungspräsidiums Tübingen soll die Gemeinde mit dieser Untersuchung in Vorleistung gehen. Aufgrund der bisher gewonnenen Erkenntnisse geht die Behörde von einem Leistungsdefizit aus. Sollten die kommenden Untersuchungen dies bestätigen, ist der Bund dazu bereit, in die Finanzierung des Kreisverkehrs einzusteigen, sodass auf die Gemeinde letztlich ein Eigenanteil zukommen würde, der unter 20 Prozent der Kosten liegt. Mit der Durchführung der Datenerhebung beauftragte der Rat bei einer Enthaltung eine Spezialfirma aus Ulm. Diese hatte auf die Ausschreibung ein Angebot über rund 8300 Euro eingereicht.

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