Seelsorgeeinheit ehrt verdiente Mitglieder

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 Die Ministranten der Seelsorgeeinheit Krauchenwies-Rulfingen feiern Christkönig.
Die Ministranten der Seelsorgeeinheit Krauchenwies-Rulfingen feiern Christkönig. (Foto: Fotos: Seelsorgeeinheit)
Schwäbische Zeitung

In einer bis auf den letzten Platz besetzten Kirche und unter einem beeindruckenden Einzug von 64 Ministranten wurde am vergangenen Sonntag in der Seelsorgeeinheit Krauchenwies-Rulfingen der gemeinsame Gottesdienst zu Christkönig gefeiert.

Die Kirchenchöre aus Hausen am Andelsbach und Krauchenwies und ein Bläserquintett gaben dieser Feier einen würdigen musikalischen Rahmen.

Pfarrer Markus Moser eröffnete den Gottesdienst, gefolgt von einer kurzen Begrüßungsrede von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Hubert Fink.Diesen festlichen Gottesdienst nutzte Pfarrer Moser, um ehrenamtliche Personen zu verabschieden und um ihnen vor allem seinen Dank auszusprechen.

Als Leiterin des Kindergartens St. Elisabeth in Göggingen war Michaela Blender tätig. Besonders ihren unermüdlichen Zeiteinsatz hob Pfarrer Moser hervor.

Wilhelm Strobel war viele Jahre in St. Anna in Ablach der „Mann im Hintergrund“. Dank ihm erstrahlte die Kirche immer in wunderbarem, sauberen Glanz.

Aus Rulfingen bat Pfarrer Moser Maria Appel nach vorne. Ihr dankte er für den unschätzbaren Dienst am Menschen. Maria Appel übernahm für lange Jahre die Krankenbesuche sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus.

Alle Verabschiedeten bekamen von Pfarrer Moser einen Gutschein in einer Krauchenwieser Gaststätte und einen Blumenstrauß bzw. eine gute Flasche Wein geschenkt.

Thomas Haueisen wurde für seine 20-jährige Tätigkeit als Gemeindereferent mit einer Urkunde aus Freiburg geehrt. Hier betonte Pfarrer Moser besonders die gute Zusammenarbeit und das tolle, lockere Miteinander. Thomas Haueisen bekam einen Verzehrgutschein in einer Sigmaringer Pizzeria überreicht.

Den Höhepunkt bildete die Verabschiedung des Mesners Dimitri Cafaro. Erwartungsvoll stand er bei Pfarrer Moser, als dieser mit den Kirchenchören das Lied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ anstimmte. Wie von Engelshand schwebte im Altarraum von oben herab ein gefüllter Korb in den italienischen Nationalfarben. Eine Erinnerung an seine Heimatkirche, egal wo er in der Welt ist, war im Korb, ferner hochprozentiges Weihwasser für schwere Zeiten, bis hin zu einer ferrariroten Krawatte mit aufgedrucktem St. Laurentius, das war alles für die Zukunft in dem Korb mit drin.

Pfarrer Moser bedankte sich für sieben tolle Jahre Mesnerdienst. Cafaro begann als Ministrant, wurde Oberministrant und war allseits beliebt.

Er vermittelte den Kindern den Spaß an der Kirche. Mit Pfarrer Moser hat er so manche Aktion durchgeboxt: So haben sie zum Beispiel eine Woche lang hauptsächlich in Nachtschichten die Seitenkapelle von Krauchenwies gestrichen. Auch bei „stressigen Kirchenzeiten“ war Dimitri immer zur Stelle.

Die Ministranten ehrten „ihren Dimi“ mit einem Abschiedsständchen. Mit den Worten „Kommt in die Kirche, habt Spaß am Glauben“ verabschiedete sich ein sichtlich gerührter Mesner. Mit einem kaum endenden Applaus und stehenden Ovationen verließ Dimitri Cafaro den Altarraum.

Im Zuge dessen begrüßte Pfarrer Moser herzlich den Nachfolger von Cafaro: Niklas Erath wird zukünftig die gute Seele von St. Laurentius sein. Im Anschluss an diesen Gottesdienst waren alle Kirchenbesucher traditionell ins Pfarrheim zum Stehempfang eingeladen.

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