Prinzessin lädt Stiftungsrat in ihr Landhaus ein

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Haben sich im Krauchenwieser Schloss getroffen (v.l.): Landrat des Kreises Ravensburg Kurt Widmaier, Prinzessin Alexandra von Ho
Haben sich im Krauchenwieser Schloss getroffen (v.l.): Landrat des Kreises Ravensburg Kurt Widmaier, Prinzessin Alexandra von Ho (Foto: Kuhlmann)

Prinzessin Alexandra von Hohenzollern rückt ein paar Terrassenmöbel vor ihrem Landhaus in Krauchenwies zurecht, damit alle Anwesenden Mitglieder des Stiftungsrats mit auf das Foto passen. Obwohl die Sonne scheint und der weite Garten des Anwesens lockt, hat die Gruppe den Nachmittag im Inneren des Hauses zugebracht und die Arbeit der Deutschen Kinderkrebsnachsorge besprochen.

„Wir treffen uns regelmäßig reihum, um die Arbeit weiter voranzutreiben“, sagt Alexandra von Hohenzollern, die am Donnerstag Gastgeberin gewesen ist. Sie ist nicht nur neben Landrat Kurt Widmaier (Ravensburg), Fritz Funke, Staatssekretär Hubert Wicker, Sabine Reiser, Wolfgang Gerstner und Andrea Willmann im Stiftungsrat, sondern auch Vorsitzende des Kuratoriums, in dem Personen des öffentlichen Lebens für die Stiftung aktiv sind. Im Fokus der Stiftungsarbeit stehen vor allem Hilfen für verwaiste Familien. Das sind Familien, deren Kinder eine Krebskrankheit nicht überlebt haben. Anbau an Klinik ist geplant

Im 2009 eröffneten „Haus der Hoffnung“ wurden bisher insgesamt 65 Familien, darunter auch einige aus dem Kreis Sigmaringen, behandelt werden. Mit dem Hilfsfond der Stiftung konnte vielen Familien finanziell geholfen werden, 600 Familien verbrachten im vergangenen Jahr einige Zeit in der Nachsorgeklinik Tannheim, die von der Stiftung mitinitiiert worden ist. Dank großzügiger Spenden wird es möglich sein, einen Anbau an die Klinik zu realisieren.

Prinzessin Alexandra von Hohenzollern engagiert sich seit mittlerweile acht Jahren für die Stiftung. „Angefangen hat alles zur Fasnet“, verrät sie. Da hat sie nämlich im Sigmaringer Café Seelos neben Roland Wehrle, dem Stiftungsvorstand gesessen. „Ich fand die Stiftung sehr interessant, aber erst nachdem mein Ex-Mann noch einmal nachgehakt hat, konnte ich mich dann tatsächlich einbringen.“ Unter anderem hat sie im 2010 mit Thomas Will in Ennetach für die Kinderkrebsnachsorge gekocht. „Es ist wichtig, immer wieder auf dieses Thema hinzuweisen“, so Wehrle. „Ohne Spenden könnten wir nicht so viel erreichen.“

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