Personalrückgang bei der Feuerwehr Krauchenwies

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 Sieben Mal Silber und einmal Gold gab es für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Krauchenwies dieses Jahr.
Sieben Mal Silber und einmal Gold gab es für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Krauchenwies dieses Jahr. (Foto: Herbert Klawitter)

Die Personaldecke bei den Aktiven der Feuerwehr Krauchenwies ist dünner geworden. Das wurde bei der Hauptversammlung vor Kurzem deutlich. Bei der Jugend ist die Zahl fast gleich geblieben. Außerdem sorgte ein Unwetter im vergangenen Jahr für mehr Einsätze.

Die strukturelle Veränderung in Ablach und die Aussortierung von Karteileichen ließen, trotz einiger Neuzugänge, den Personalstand von 176 auf 161 Mitglieder sinken. Zu insgesamt 86 Eisatzstellen wurde die Feuerwehr vergangenens Jahr gerufen. Dabei war ein großer Teil der Einsätze durch ein Unwetter bedingt, das allein schon für 35 Einsätze sorgte.

Für den verhinderten Jugendwart Gustavo Wagner verlas Raphael Strobel den Tätigkeitsbericht der Jugendwehr. Drei Jugendliche sind im vergangenen Jahr zu den Aktiven gewechselt. Trotzdem haben die fünf Jugendwehren der Gemeinde immer noch 65 Jugendliche, davon 17 Mädchen.

Die Jugendlichen treffen sich alle zwei Wochen in den einzelnen Jugendwehren. Ebenso standen die Mithilfe beim Martinsumzug und das Christbaumsammeln an. Erstmals haben die Jugendwehren die gelben Säcke in der Gemeinde verteilt. Höhepunkte waren das Kreisjugendzeltlager in Ennetach und die Abnahme der Jugendflamme Stufe eins.

Kommandant Robin Damast ernannte Markus Hanbil und Hubert Pfeifer zu Ehrenabteilungskommandanten. Ortsvorsteher Bernhard Fuchs sprach von einem ereignisreiche Jahr, bei dem Ablach durch den Bedarfsplan stark betroffen war. Das Zusammenwirken von Ablach und Krauchenwies habe bei der Übung gut funktioniert. Er hoffe, dass das Thema endlich erledigt sei.

Damast wies abschließend auf das 125-jährige Jubiläum der Abteilung Göggingen am 7. April hin.

Im kommenden Jahr solle sich einiges ändern. Ein Förderverein müsse gegründet werden. Außerdem möchte er die Struktur der Wehrführung verändern, einen weiteren Stellvertreter einsetzen und Löschbezirke bilden.

Ehrungen

Für 25 Jahre wurden Markus Friedrich, Martina Kiesewetter, Oliver L´Gaal, Markus und Jochen Störk, Patrick Schafhäutle und Franz Reuter das Feuerwehrehrenzeichen in Silber geehrt.

Heinz Pausch erhielt das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Überreicht wurden die Auszeichnungen vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Dieter Müller. Neben Gold und Silber gab es auch die neue Ehrung in Bronze für 15 Jahre. Alle diebereits seit 15 bis hin zu 24 Jahre aktiv im Dienst sind, erhielten diese Ehrung. Diese große Zeitspanne führte dazu, dass der stellvertretenden Kreisbrandmeister Dieter Müller neben siebenmal Silber und einmal Gold insgesamt 33 weitere Ehrenzeichen verleihen konnte

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