Horst Riegger hört als Kassierer auf

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 Der Vorstand der Zaunhölzlezunft bleibt nahezu unverändert – hintere Reihe: Marian Rieger (von links), Petra Friedrich, Uwe Eis
Der Vorstand der Zaunhölzlezunft bleibt nahezu unverändert – hintere Reihe: Marian Rieger (von links), Petra Friedrich, Uwe Eisele, Benjamin Hug und Simon Göggel. Mitte: Simone Wurz (links) und Petra Siewert. Vordere Reihe Andrea Ruprecht (von links), Marc Fiederer und Christof Strobel. (Foto: Herbert Klawitter)
Herbert Klawitter

Nach 28 Jahren geht eine Ära in der Zaunhölzlezunft Krauchenwies zu Ende – Horst Riegger hat sich nicht mehr zur Wahl gestellt und hört als Kassierer der Zunft auf. Mit ihm verlässt der Dienstälteste Zunftrat die Vorstandschaft. Zunftmeister Christof Strobel überreichte ihm ein Präsent und einen Gutschein für ein Häs. Er habe drei Zunftmeister überlebt, so Horst Riegger und versprach weiterzumachen, will aber mehr im Hintergrund arbeiten. Die Mitglieder ehrten ihn mit langanhaltendem Applaus und verabschiedeten ihn als Kassierer.

Kaum Veränderungen erbrachten erwartungsgemäß die Wahlen bei der diesjährigen Hauptversammlung. Zunftmeister Christof Strobel wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenso der stellvertretende Zunftmeister Marc Fiederer und Schriftführerin Petra Siewert. Zunftrat Simon Göggel übernimmt das Amt des Kassierers. An seine Stelle kam Uwe Eisele. Bei den Zunfträten wurden Petra Friedrich, Benjamin Hug, Marian Rieger, Andrea Ruprecht und Simone Wurz wiedergewählt. Die beiden Kassenprüfer Wolfgang Röbbel und Richard Herz bleiben der Zunft ebenfalls erhalten.

Weißwurstfrühstück ist gut angekommen

Zunftmeister Strobel sprach von einer sehr guten Fasnet. Das Weißwurstfrühstück sei gut angekommen. Den Zunftballmoderator Dimitri Cafaro, der sein Debüt gab, bezeichnete er als Granate. Bewährt habe sich auch die WhatsApp-Gruppe. Kurzfristige Änderungen seien kein Problem mehr gewesen. Für den Neubau des Narrenmuseums der Vereinigung wurden Spenden gesammelt. Der Versicherungsschutz für die Veranstaltungen musste angepasst werden. Die Lücken wurden geschlossen, was aber eine enorme Erhöhung der Beiträge zur Folge hatte.

Zahl der Bräutlingsgesellen bleibt stabil

Schriftführerin Petra Siewert berichtete über die Fasnet und die anderen Termine vom vergangenen Vereinsjahr, wie die gemeinsame Wanderung mit den Berggeistern aus Aftholderberg, die Mitwirkung beim Ferienprogramm der Gemeinde und die Fasnetseröffnung. Fanfarenzugleiter Karl-Heinz Karth ist mit seiner 22 Mitglieder starken Truppe personell am unteren Limit. Zum Teil mussten Auftritte abgesagt werden, wenn nicht alle mitkonnten. Die Nachwuchswerbung habe wieder nichts ergeben. Lichtblick sind die fünf ganz jungen Trommler, die dieses Jahr ihre ersten Auftritte absolvierten.

Das Jubiläum in Verbindung mit dem Löwenplatzfest habe mit elf Fanfarenzüge ein Rekord erreicht. Besser sieht es bei den Bräutlingsgesellen aus. Zwei Austritten stehen zwei Eintritte gegenüber. Die Truppe besteht jetzt aus zehn Personen. 60 Personen klapperten die Bräutlingsgesellen vor der Fasnet ab. Acht davon ließen sich bräuteln, so Bräutlingsgeselle Manuel Schock, der seinen Chef Nico List vertrat.

Kassierer Horst Riegger musste in seinem letzten Kassenbericht von einem gesenkten Kassenstand berichten. Verschiedene Anschaffungen waren die Ursache. Für die erfolgreiche Organisation des Zunftbuches erhielt Uschi Fiederer Blumen und einen Gutschein. Gemeinderat Thomas Enzenross überbrachte den Dank von Bürgermeister Spieß für die Fasnet. Trotz langer Fasnet sei alles reibungslos abgelaufen.

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