Sonnige Andacht an der Sattlerkapelle

Lesedauer: 2 Min

Der Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb umrahmt die Andacht bei der Sattlerkapelle.
Der Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb umrahmt die Andacht bei der Sattlerkapelle. (Foto: Heinz Thumm)
Heinz Thumm

Beim Aufbau der Sitzbänke herrschte um 13 Uhr bei der Sattlerkapelle noch Skepsis und Unsicherheit. Von 13.30 bis 14.30 Uhr ging anhaltender Regen nieder. Danach hellte der Himmel auf, und zur Begrüßung um 15 Uhr durch Pfarrer Paul Zeller strahlte die Sonne wärmend auf die „mutigen“ Andachtsbesucher.

In der letzten Viertelstunde vor 15 Uhr strömten noch gut 250 Besucher zur Kapelle und freuten sich über die guten Bedingungen. „Was war im Jahr 1597?“ fragte Pfarrer Zeller bei der Begrüßung und gab auch selbst die Antwort: „In diesem Jahr wurde die Sattlerkapelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt“.

„Das ist der Tag des Herrn“, sang der Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb unter Leitung von Egon Rupp zur Eröffnung. Voll Freude vernahmen die Besucher aus nah und fern auch die Marienlieder des Männerchors.

In der stillen Besinnung verwies Pfarrer Paul Zeller in Richtung der aktuellen Unordnung auf dieser Welt. „Wozu sind Menschen fähig?“, fragte er. Er bat gleichzeitig darum, „Geduld aufzubringen und wahrzunehmen, wo Christen helfen können“.

Nach der Bitte um Segen erklangen kräftige Stimmen über den Wald: „Segne du, Maria, segne mich dein Kind, dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find.“

Bei Kaffee und köstlichem Kuchen saßen die Besucher noch lange in der wärmenden Sonne zusammen, führten gute Gespräche und freuten sich über den besinnlichen Nachmittag im Wald.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen