Kettenacker feiert zum 47. Mal Bergfest

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Die Jugendkapelle der Musikkapellen Gammertingen, Feldhausen-Harthausen, Kettenacker und Neufra mit ihrem Dirigenten Dietmar Pel
Die Jugendkapelle der Musikkapellen Gammertingen, Feldhausen-Harthausen, Kettenacker und Neufra mit ihrem Dirigenten Dietmar Pelz unterhalten beim Frühschoppen am Sonntag. (Foto: Sabine Rösch)
Sabine Rösch

Der Kettenacker Musikverein hat bereits zum 47. Mal das Bergfest ausgerichtet. Es ist eine der größten Veranstaltungen im Ort und die Beliebtheit in der Region ist ungebrochen. Das wissen die Kettenacker Musiker und haben am Sonntag den Ansturm bravourös gemeistert. Schon am Freitag feierte die junge Generation bei der Zwei-Euro-Party ausgelassen.

Markus Grom als Vorstand des Musikvereins war dieses Jahr erstmals alleinverantwortlich für die Organisation des Bergfestes. Das sei natürlich alles nur dank des umfangreichen Helferstabs möglich, betont der Vorsitzende, und dabei sei es völlig egal, ob es ein Vereinsmitglied sei oder nicht. „Alle helfen beim Bergfest“, so Grom. Mit der Zwei-Euro-Party am Freitagabend zogen die Veranstalter erneut das junge Publikum ab 16 Jahren ins Festzelt. Das Konzept der konsequenten Preiseinhaltung von zwei Euro, egal ob Eintritt, Getränk oder Essen und der stimmungsmachende Musiker DJ Joey trafen genau den Geschmack, die zahlreichen jungen Gäste amüsierten sich bestens.

Am Samstagabend hatte der Musikverein die aus der nächsten Nachbarschaft stammende Partyband „Albsound“ engagiert, ein weiterer Stimmungsgarant. Doch leider kamen am Samstag nicht ganz so viele Gäste wie erhofft, was sicher nicht an der Band lag, meinte Markus Grom. Er mutmaßte eher, dass die zahlreichen Fußballrundenabschlussspiele und daher entsprechend interne Abschlussfeiern der Grund für die ausbleibenden Gäste waren. „Es sind ja nicht nur die Fußballspieler selbst, sondern auch ihre Fans, die dann nicht mehr den Weg nach Kettenacker gefunden haben“, so Grom.

Stadtpfarrer hält Festgottesdienst

Doch am Sonntag war bereits mit dem Gottesdienst, der von Johann Nieß organisiert und von Stadtpfarrer Wolfgang Drescher zelebriert wurde, das Festzelt bis in die Abendstunden voll besetzt. Ob es an der Aufforderung des Stadtpfarrers Wolfgang Drescher lag, der zum Abschluss dem üblichen „gehet hin in Frieden“ noch ein „und bleibet hier im Festzelt“ anfügte, bleibt wohl eine Spekulation.

Zum Verweilen beim Frühschoppen lud anschließend die Musikkapelle Feldhausen-Harthausen mit guter Unterhaltungsmusik ein. Küchenchef Robert Volk und die vielen Helfer hatten keine Mühe, das leckere Essensangebot für die Gäste zeitnah an den Tisch zu bringen.

Auch die große Kuchenauswahl ließ keine Wünsche offen. Natürlich gab es auch weitere blasmusikalische Unterhaltung durch die Musikkapelle aus Schwenningen, durch die Jugendkapelle der Kooperation aus Gammertingen, Neufra, Kettenacker, Feldhausen und Harthausen, durch die Musikkapelle aus Stetten/Hörschwag und durch die Musikkapelle aus Mägerkingen.

Dass das Festzelt ansprechend und mit liebevollen Details geschmückt war und auch deshalb zum Verweilen einlud, ist Ute Haimerl zu verdanken.

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