HFM gewährt Einblicke in moderne Technik

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Michael Schmid, kaufmännischer Leiter von HFM, führt die Besucher durch den Betrieb.
Michael Schmid, kaufmännischer Leiter von HFM, führt die Besucher durch den Betrieb. (Foto: mast)

Auf eine 20-jährige Firmengeschichte haben die beiden Geschäftsführer Horst und Jürgen Fularczyk der HFM Modell- und Formenbau GmbH mit dem Hauptsitz in Kalkreute bei Ostrach am vergangenen Wochenende zurückgeblickt. Hinzu kam dabei noch das fünfjährige Jubiläum der Firma Schnetz Formenbau GmbH mit dem Hauptsitz in Ostrach, die im Jahr 2013 von HFM gekauft wurde.

Der von ihnen angebotene Tag der offenen Tür mit Firmenführungen, einem Festzelt, der Weltpremierenvorführung des neuen 3D-Druckers von dem bekannten Maschinenbauer DMG sowie Kinderschminken, das Klettern einer Karriereleiter und eine Hüpfburg für die Kleinen kamen bei den Besuchern sehr gut an. „Die Angebote sind super. Ich war früher beim SV Denkingen, der von HFM gesponsert wird und wollte die Firma heute auch unterstützen“, sagt Fabian Hiestand.

Außer ihm und seiner Freundin waren am Sonntag zahlreiche Besucher auf dem Firmengelände, welches sich in den nächsten Jahren sogar noch vergrößert. Nachdem das Nachbargrundstück erworben wurde und in weitere Maschinen investiert wurde, steht der geplanten Vergrößerung bald nichts mehr im Weg. Jürgen Fularczyk ist mit dem Verlauf des Firmenjubiläums sehr zufrieden: „Mit dem Wetter hatten wir wirklich richtig Glück und die Besucherzahl ist sogar noch größer als bei unserem Jubiläum vor fünf Jahren“, sagt er.

Insgesamt 120 Mitarbeiter

Die HFM Modell- und Formenbau GmbH ist ein Gewerbebetrieb mit handwerklichem Charakter und hat mit der Firma Schnetz inzwischen insgesamt 120 Mitarbeiter, davon rund 85 am Standort in Kalkreute. Die Besucher des Tags der offenen Tür in Kalkreute konnten sich ein Bild über die verschiedenen Unternehmensbereiche der Firma machen. Hierunter fallen neben dem Modell- und Formenbau auch der Lehrenbau, Exporitmodellbau, Vorrichtungsbau sowie die mechanische Bearbeitung und der 3D-Druck.

Michael Schmid, kaufmännischer Leiter von HFM, erklärt neben den technischen Details auch die Unternehmenskultur des Betriebs. „Wir haben hier quasi Hochtechnologie und Handwerk im ländlichen Bereich. Aber trotzdem ist es immer noch ein sehr familiäres Unternehmen mit einer Du-Kultur. Von 2014 bis heute hat sich die Mitarbeiterzahl sogar verdoppelt“, sagt er.

Nachdem es bereits am Freitag mit einer Veranstaltung für ihre Kunden begonnen hatte, am Samstag dann noch ein Fest zu Ehren der Mitarbeiter veranstaltet wurde und am Sonntag schließlich die Türen für die Bevölkerung geöffnet wurden, war die große Besucherzahl ein gelungener Abschluss des Jubiläums.

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