Zusammenarbeit mit Feuerwehr findet Lob

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Bei der Hauptversammlung gibt es auch Ehrungen.
Bei der Hauptversammlung gibt es auch Ehrungen. (Foto: winfried köpfer)
Schwäbische Zeitung
Wilfried Köpfer

Das Deutsche Rote Kreuz Inzigkofen hat bei der Hauptversammlung am Freitagabend eine beeindruckende Bilanz seiner Arbeit präsentiert. Bürgermeister Bernd Gombold und Präsident Rolf Vögtle vom DRK Kreisverband Sigmaringen zeigten sich erstaunt, was diese Truppe leistet.

Bereitschaftsleiterin Silvia Glöggler und Bereitschaftsleiter Andreas Beck erläuterten in ihren Berichten die 19 Einsätze und weitere Aktivitäten im Jahr 2017. Dazu gehörten auch 22 Erste-Hilfe-Leistungen und die ständige Aus- und Fortbildung. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind jährlich zwei Blutspendetermine sowie die erfolgreichen Altkleidersammlungen. Die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr bei Einsätzen ist sehr positiv und fand das Lob der Verantwortlichen. Zehn Aktive zählt die Bereitschaft, doch wurden an diesem Abend mit den beiden Gruppenleiterinnen der Jugendarbeit, Kim Heger und Elisabeth Riegger, zwei junge Kräfte mit viel Beifall neu in die DRK Bereitschaft Inzigkofen aufgenommen. Beifall gab es auch für Philipp Müller, der die Ausbildung zum Zugführer mit Erfolg absolvierte und als Jugendleiter von verschiedenen Aktionen mit zwölf Kindern berichtete. Ein Höhepunkt war das viertägige Zeltlager.

Rolf Vögtle nahm nach dem Kassenbericht von Gisela Renz, die einen guten Finanzbestand vorlegte die Entlastung vor, die einstimmig erfolgte. Bürgermeister Bernd Gombold sicherte dem DRK weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Vögtle erinnerte in seinem Grußwort an das 150 jährige Bestehen des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Sigmaringen, das durchgehend mit mehreren Veranstaltungen gefeiert wird. Der Inzigkofer Bereitschaft sprach er seine Anerkennung für ihre Arbeit aus, vor allem den Verantwortlichen in der Führung mit der Bereitschaftsleiterin Silvia Glöggler und Bereitschaftsleiter Andreas Beck.

Vögtle informierte über den Kreisverband, der mit dem Rettungsdienst immer noch den Schwerpunkt seiner Arbeit hat. „Aber mit dem Ausbau im sozialen Bereich wurde eine weiteres Standbein geschaffen, das beispielsweise mit der Tagespflege einen sehr erfolgreichen Start hatte“, so Vögtle. Keine Probleme gibt es im Landkreis mit den vier Tafelläden, die über 60 ehrenamtliche Mitarbeiter zählen und erfreulicherweise auch ein gutes Spendenaufkommen haben“, sagte der Präsident.

Für die drei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Inzigkofen, deren Kommandanten anwesend waren, würdigte Gesamtkommandant Wilfried Stroppel die harmonische und konstruktive Zusammenarbeit mit der DRK Bereitschaft. „ Die Blaulichtfraktion ist in Inzigkofen funktionsfähig und gut ausgebildet“ so Stroppel.

Ehrungen

Bei der Hauptversammlung der DRK-Bereitschaft Inzigkofen hat KreisbereitschaftsIeiter Florian Neuefeind zusammen mit Bereitschaftsleiterin Silvia Glöggler fünf Aktive für ihre langjährigen Dienste geehrt. Glückwünsche gab es auch vom Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Rolf Vögtle.

Für fünf Dienstjahre wurden Stefanie und Rainer Glöggler geehrt, die sich beide aktiv in der Bereitschaft engagieren. Stefanie ist Schriftführerin und Rainer als Fahrzeugwart ein zuverlässiger Aktiver. Schon 15 Dienstjahre dabei ist Theresa Beck die auch Kleiderwartin ist und sich bei der RND (Realistische Notfall Darstellung) betätigt. Mit Beifall wurde auch ihr 100 prozentiger Dienstbesuch aufgenommen. Sabine Kuchelmeister gehört der DRK-Bereitschaft 20 Jahre an und war aktiv bei der RND-Gruppe und in der Ausbildung.

Ein „Urgestein“ beim Deutschen Roten Kreuz ist der 55-jährige Andreas Beck, der nicht nur über 20 Jahre die Bereitschaft führte, sondern auch alle Ausbildungen bis zum Rettungsassistenten und Leitstellendisponent absolvierte. Er hat über 40 Jahre hinweg vorbildliche ehrenamtliche Arbeit beim DRK geleistet und war maßgeblich am Aufbau und Bestand der Inzigkofer Bereitschaft beteiligt. Als Bereitschaftsleiter ist er heute auch Mitglied im Präsidium beim DRK Kreisverband. Mit großem dankbarem Beifall erhielt er wie alle die Urkunde und die entsprechende Auszeichnungsspange für 40 Jahre Dienst beim Deutschen Roten Kreuz. Präsente für alle Geehrten hatte Silvia Glöggler parat.

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