Storz bekennt sich zum Standort Inzigkofen

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 Nach über drei Jahrzehnten an der Spitze übergibt Kurt Schmidt die Geschäfte an seinen Nachfolger Jochen Barany.
Nach über drei Jahrzehnten an der Spitze übergibt Kurt Schmidt die Geschäfte an seinen Nachfolger Jochen Barany. (Foto: Joachim Mahrholdt)
Schwäbische Zeitung

Er sind erfreuliche und hoffnungsfrohe Blicke, welche die Mitarbeiter des Verkehrswegebauers Storz jetzt in die Vergangenheit und in die Zukunft werfen können: Nach über drei Jahrzehnten als Leiter der Inzigkofer Niederlassung wurde Kurt Schmidt in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig bekennt sich die Unternehmensführung zu ihrem Standort: Die Niederlassung wird ausgebaut. Dafür wird ihr neuer Leiter Jochen Barany zuständig sein.

„Storz war, ist und bleibt gerne am Standort Inzigkofen.“ Mit klaren Worten bereitete Georg Graf Kesselstatt, geschäftsführender Gesellschafter der Tuttlinger Storz-Gruppe, allen Spekulationen ein Ende: „Wir bekennen uns klar und deutlich zu unserer Niederlassung hier, die wir sogar noch ausbauen wollen.“ So habe das Unternehmen inzwischen das bislang gemietete Gelände in den Buwiesen erworben. Dort solle ein neues Verwaltungsgebäude entstehen.

Die Storz-Niederlassung Sigmaringen mit ihrem Standort in Inzigkofen beschäftigt fast 60 Mitarbeiter und trage mit einem Umsatz von über 17 Millionen Euro deutlich zum Firmenergebnis bei. Kesselstatt lobte: „Diese Erfolge verdanken wir einem guten Team und einem hervorragenden Spielführer in Person von Kurt Schmidt.“

Kurt Schmidts Nachfolger Jochen Barany strebt denselben Kurs an

Damit dankte der Unternehmer im Rahmen einer firmeninternen Feier dem langjährigen Leiter der Niederlassung, der sich jetzt im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Schmidt habe es verstanden, mit Vertrauen in seine Mitarbeiter ein Betriebsklima zu schaffen, das seinesgleichen suche. Schmidts Nachfolger Jochen Barany wünschte Kesselstatt eine ebenso glückliche Hand im Umgang mit Mitarbeitern und Auftraggebern. Denn auch die Bauherrschaft habe Kurt Schmidt als angenehmen und zuverlässigen Partner zu schätzen gewusst. Barany seinerseits versprach, am kooperativen Führungsstil seines Vorgängers nichts ändern zu wollen: „Kurt Schmidt ist als Spielführer und als Teamplayer ein Vorbild, von dem ich viel gelernt habe.“

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