Inzigkofer Räte wünschen sich einen breiten Gehweg

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Mehr Sicherheit für Fußgänger: Die Römerstraße bekommt einen Gehweg. Über die Details entscheidet der Gemeinderat am Donnerstag
Mehr Sicherheit für Fußgänger: Die Römerstraße bekommt einen Gehweg. Über die Details entscheidet der Gemeinderat am Donnerstag. (Foto: Doris Futterer)

Mit einem einstimmigen Beschluss haben sich die Gemeinderäte aus dem Ortsteil Inzigkofen für einen zweieinhalb Meter breiten Gehweg ausgesprochen, der den geplanten Netto-Lebensmittelmarkt und das Neubaugebiet im Westen des Ortes an die Ortsmitte anbinden wird. Diese Empfehlung an den Gesamtgemeinderat bildet die Grundlage für die abschließende Beratung dieses Themas in der Gemeinderatssitzung am heutigen Donnerstag.

Diese um einen Meter breitere Variante als sonst bei einem Gehweg üblich wird zwar teurer, aber sie bietet Aufenthaltsmöglichkeiten für zwei Fußgänger, zwei Rollatoren oder zwei Kinderwagen nebeneinander. Rechtlich ist es zwölfjährigen Kindern noch erlaubt, auf diesem Gehweg Fahrrad zu fahren, und gemütlich fahrende Radler werden geduldet. Die Straße ist dem motorisierten Verkehr und den flotten Fahrradfahrern vorbehalten. Mit diesem breiten Gehweg als Kompromiss zeigten sich auch die Gemeinderäte sofort einverstanden, die noch in der vergangenen Gemeinderatssitzung für einen ausgewiesenen Radweg durch Inzigkofen plädiert hatten. „Der Radfahrer, dem der örtliche Verkehr zu viel wird, der hat in Inzigkofen immer die Möglichkeit, parallel in eine 30er-Zone auszuweichen“, sagte Bürgermeister Bernd Gombold.

Hansjörg Madlener vom Büro Kovacic und der Städteplaner Roland Groß erläuterten in der Sitzung die weitere Ausgestaltung dieser innerörtlichen Verbindung: Ein zwei Meter breiter, teilweise mit schmalen Bäumen gestalteter Grünstreifen könnte den Gehweg flankieren und einen Abstand zur Straße und zur angrenzenden Wohnbebauung bilden. Im Bereich der Römerhalle sind zudem Parkplätze angedacht. Am neuen Kreisel beim Lebensmittelmarkt sollen zwei Verkehrsinseln die Römerstraße und die Zufahrt ins Baugebiet teilen, um dort als Querungshilfe zu dienen. „Die Genehmigungsbehörde hat diese Maßnahme als sehr gut beurteilt“, erklärte Hansjörg Madlener. Dagegen darf der angedachte Zebrastreifen bei den neuen Bushaltestellen am Neubaugebiet wegen einer zu geringen Frequenz von Fußgängern und Autoverkehr nicht realisiert werden. Einem Leitsystem für Sehbehinderte auf den Zuwegen zu diesen neuen Haltestellen steht aber nichts im Wege. Die Bushaltestellen Inzigkofens, die sich alle entlang der Römerstraße befinden, müssen zukünftig barrierefrei ausgebaut sein. Das wird so realisiert, wie dies an der Laizer Hauptstraße schon teilweise geschehen ist.

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