Beim Sommerfest dürfen auch die Kleinsten auf die Bühne

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Die Nachwuchsmusiker bereichern das Fest.
Die Nachwuchsmusiker bereichern das Fest. (Foto: Mandy Streich)

Einen Notfallplan und ganz viel Musik – das hat es am Sonntagmittag beim traditionellen Sommerfest des Musikvereins Vilsingen gegeben. Wegen der schlechten Wetterprognosen hatten die Organisatoren beschlossen, das Sommerfest nicht wie geplant auf dem Dorfplatz in Vilsingen zu veranstalten, sondern alles in die Keltenhalle zu verlegen.

„Es war natürlich sehr schade und einige Gäste waren nicht sehr erfreut darüber, dass wir in die Halle umgezogen sind“, sagte Werner Renz, Vorsitzender des Musikvereins. „Aber im Endeffekt war es die richtige Entscheidung.“ Trotz allem sei er sehr zufrieden mit dem Ablauf, „und wir hatten einen wirklich vollen Mittagstisch“. Das stimmte: Wer in die Keltenhalle kam, musste sich an den vollbesetzten Tischen noch einen freien Platz ergattern. Überall sorgten sich die fleißigen Bedienungen des Musikvereins um das Wohl ihrer Gäste, die zur Musik der unterschiedlichen Kapellen ihr Wochenende ausklingen ließen.

Bereits am Sonntagmorgen startete das Sommerfest mit der Musikkapelle Altshausen. Anschließend spielte die Musikkapelle Aach-Linz, bevor endlich die IVE-Kids (Inzigkofen-Vilsingen-Engelswies-Kids) auf die Bühne durften. „Die IVE-Kids sind wirklich die Kleinsten und die, die erst ein halbes bis dreiviertel Jahr bei der Musik sind“, sagte Renz. Nachdem sie eine halbe Stunde gespielt hatten, trat die Jugendkapelle des Musikvereins auf, die die Vorstufe zum eigentlichen Musikverein darstellt. Die Stadtkapelle Meßkirch spielte am Abend.

Sieglinde Mors aus Inzigkofen kommt jedes Jahr zum Sommerfest des Musikvereins. „Uns zieht es immer wieder hierher“, sagte sie. „Ich finde, wenn es in den umliegenden Gemeinden ein Fest gibt, dann sollte man es auch unterstützen. Außerdem spielen unsere Kinder hier mit, für die es viel bedeutet, schon früh einen Auftritt zu haben.“ Auch die übrigen Gäste, darunter der stellvertretende Bürgermeister Frank Dreher, waren mit dem Verlauf des Festes zufrieden. „Bei gutem Wetter ist immer sehr viel geboten“, sagte er. „Trotzdem Hut ab vor dem Musikverein, dass sie so schnell auf das Wetter reagiert haben.“

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