2019: Das Jahr der Brückenbauer

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 Die Brücke, welche die beiden Ufer der Donau im fürstlichen Park in Inzigkofen verbinden soll, wird am 15. März mit Ministerprä
Die Brücke, welche die beiden Ufer der Donau im fürstlichen Park in Inzigkofen verbinden soll, wird am 15. März mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann eingeweiht. (Foto: Johannes Böhler)
Johannes Böhler

Im Jahr 2019 stehen einige Veränderungen in der Umgebung von Sigmaringen an. Die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden geben einen Ausblick auf das Jahr in ihren jeweiligen Gemeinden und auf ihre persönlichen Jahreshöhepunkte. Den Anfang machen der Inzigkofer Schultes Bernd Gombold und Philip Schwaiger, der Bürgermeister von Sigmaringendorf.

„Ich freue mich auf die zahlreichen Vereinsfeste, organisiert von unseren ehrenamtlich Tätigen und die damit verbundenen Begegnungen mit Bürgern aus allen drei Ortsteilen“, sagt Gombold. Das mit Sicherheit größte Ereignis jedoch stehe mit dem Einweihungsfest der Hängebrücke im fürstlichen Park in Inzigkofen, an zu dem am 15. März Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt. „Es war ein langer und steiniger Weg, bis es so weit war“, verrät der Inzigkofer Schultes. Interessant werde aus seiner Sicht auch der Thementag im fürstlichen Park am 15. September mit seinen Führungen und Vorführungen.

Kommunalwahl wirft ihren Schatten voraus

Im kommunalpolitischen Bereich fiebert Gombold der Kommunalwahl entgegen. „Das wird sehr spannend. Ich wünsche mir, dass sich genügend Kandidaten für dieses wichtige Ehrenamt zur Verfügung stellen, denn es geht schließlich um die Zukunftsgestaltung und künftige Ausrichtung unserer Gemeinde“, erklärt der Inzigkofer Bürgermeister. Einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft seiner Gemeinde sieht er im Bau des Netto-Marktes in Inzigkofen, der die Nahversorgung der Bürger langfristig sichern soll. Als weitere große kommunalpolitische Aufgaben nennt Gombold die Ausweisung und Entwicklung der Wohnbaugebiete in Vilsingen und Engelswies, das Thema „Leben und Wohnen im Alter“ und den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote, die er 2019 anpacken will.

Auch Bürgermeister Philip Schwaiger blickt erwartungsvoll auf die Kommunalwahl im Mai. „Im Sigmaringendorfer Gemeinderat wird es voraussichtlich eine größere Veränderung geben“, sagt Schwaiger. Mehr möchte er aber noch nicht verraten, „um niemandem vorzugreifen“, wie er betont. Er vertraue jedoch darauf, dass sich wieder genügend engagierte Bürger finden werden, welche „die Chance ergreifen wollen, sich bei der Zukunftsgestaltung in ihrer Gemeinde einzubringen“.

Bürger beider Gemeinden brauchen mehr Wohnraum

Denn auch in Sigmaringendorf werden 2019 die Weichen gestellt: Wie bereits in seiner Neujahrsansprache angekündigt, möchte Schwaiger in diesem Jahr weitere Wohnbauprojekte für Ein- und Mehrfamilienhäuser auf den Weg bringen. Wo genau die Neubauten entstehen sollen, durfte darf er jedoch aus verwaltungsrechtlichen Gründen noch nicht verraten.

Gleich zwei große Baumaßnahmen stehen im Gemeindegebiet an: Sowohl Erweiterung des Bauhofs, die mit einer Verlegung des Recyclinghofs auf den alten Festplatz einhergehen wird, als auch die Sanierung des Wasserleitungsnetzes. Mit der Vergabe der Arbeiten sei ab April zu rechnen. „Im Ortsteil Laucherthal wird die im Volksmund „Vater-Unser-Brückle“ genannte Brücke ersetzt, die Einweihung wird – je nach Witterung – voraussichtlich im März stattfinden.“, so Schwaiger. In der zweiten Jahreshälfte möchte Schwaiger die Planungen für die Sanierung des Feuerwehrhauses in Sigmaringendorf in Angriff nehmen.

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