Kindern turnen durch die Welt

Lesedauer: 3 Min

So sieht die Kinder-Turn-Welt aus.
So sieht die Kinder-Turn-Welt aus. (Foto: Sabine Rösch)

Einen ganzen Tag lang hat die mobile Kinderturnwelt an der Hettinger Grundschule gastiert, um Grundschüler und Vorschüler in Bewegung, Motorik und Koordination auf spielerische Art zu trainieren. Mit viel Spaß absolvierten die Kinder eine Reise durch sieben Kontinente. Die verschiedenen Stationen hatte Hans-Christoph Lenk, Mitarbeiter der Kinderturnstiftung, in der Hettinger Laucherttalhalle aufgebaut. Er sei der Dompteur des Geschehens, fügte er schmunzelnd hinzu, denn das Nachahmen der Tierwelt des jeweiligen Kontinents war die Aufgabe beim Durchlaufen des Parcours.

Für jeden Kontinent stand ein Tier, mit einem ganz besonderen Talent, Pate. Dem Erdteil entsprechend ausgeschmückt wurde beispielsweise versucht, in Australien das Känguru Kevin mit schnellen Hüpfbewegungen zu imitieren. In Europa schlichen die Kinder wie die Katze Kim ganz leise durch die Gegend, um viele Mäuse zu fangen. In Asien durchlief Tiger Teiko einen gefährlichen Parcours, mit Schluchten und Felsen. Südamerika begrüßte mit dem Pferd Pedro und Nordamerika hieß die Kinder mit dem Bär Billy willkommen. Besonders viel Spaß hatten die Kinder in Afrika mit dem Affen Sati. Mit dem sprichwörtlichen Affenzahn galt es, vom erkletterten Hindernis auf einer Bahn herunter zu fahren. Die eiskalte Antarktis wartete mit dem Pinguin Pillu auf die Kinder, hier galt es von Scholle zu Scholle zu hüpfen oder beim Fischfang aktiv zu werden.

Am Vormittag durften die Vorschulkinder und die ersten beiden Schulklassen ihre kontinentale Reise starten, während die anderen beiden Klassenstufen im Forscher- und Experimentierraum der Schule arbeiteten und experimentierten, erklärte Schulleiterin Gudrun Zillhart. Dank der Spende durch den Förderverein und der Unterstützung von Eltern, konnte der Tag so ermöglicht werden. Das Kollegium allein hätte das nicht bewerkstelligen können, so die Schulleiterin. „Bewegung ist für die gesunde Entwicklung unserer Kinder unabdingbar“, lautet ein Motto der Stiftung. Dieses Bewusstsein wurde spielerisch bei der hüpfenden, balancierenden, kletternden, laufenden oder schleichenden Weltreise geschärft. Auch die Eltern sollte zur Bewegung motiviert werden. Das sporne die Kinder noch mehr an, denn das größte Vorbild der Kinder seien immer noch die Eltern.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen