TTF Ochsenhausen will Erfolgsserie in Bremen fortsetzen

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Tischtennisspieler in Aktion
TTF-Profi Simon Gauzy ist derzeit noch beim World-Tour-Turnier in Stockholm im Einsatz, soll aber rechtzeitig für die Partie in Bremen zur Mannschaft stoßen. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

SV Werder Bremen: Mattias Falck (SWE/28 Jahre/Weltranglistenplatz: 9/TTBL-Bilanz: 6:3), Kirill Gerassimenko (KAS/22/72/4:1), Hunor Szöcs (ROU/27/107/2:3), Marcelo Aguirre (PAR/26/71/0:0), Doppel: Gerassimenko/Szöcs 2:1, Trainer: Cristian Tamas.

TTF: Hugo Calderano (BRA/23 Jahre/Weltranglistenplatz: 6/TTBL: 4:1), Simon Gauzy (FRA/24/20/1:4), Stefan Fegerl (AUT/30/70/1:2), Jakub Dyjas (PL/23/73/2:1), Vladimir Sidorenko (RUS/17/187/2:0), Trainer: Dmitrij Mazunov.

Nach drei Bundesliga-Siegen in Folge, wettbewerbsübergreifend hat man viermal hintereinander gewonnen, wollen die TTF Liebherr Ochsenhausen ihre Serie am sechsten Spieltag der Tischtennis-Bundesliga am Montag, 7. Oktober, um 19 Uhr beim SV Werder Bremen ausbauen.

Leicht wird das nicht, da sie am Montag bei einer Spitzenmannschaft beweisen müssen, was sie zurzeit draufhaben. Und Bremen gehört diese Saison zweifellos zu den Topteams der Liga, nachdem man Vizeweltmeister Mattias Falck und den vormaligen Grenzauer Kirill Gerassimenko unter Vertrag genommen und damit den Weggang von Bastian Steger mehr als kompensiert hat.

Nach vier Spieltagen war Werder, das diese Saison die Play-offs im Visier hat, als einziges Team der Liga noch ungeschlagen und thronte ganz oben in der Tabelle. Erst am letzten Sonntag erwischte es auch die Norddeutschen zum ersten Mal in der noch relativ jungen Saison, als sie in Bergneustadt knapp mit 2:3 den Kürzeren zogen – zwei Einzelsiege des Schweden Falck reichten nicht, da das Schlussdoppel in fünf Durchgängen verloren ging. Nun wollen sich die Grün-Weißen vor den heimischen Fans rehabilitieren und werden wie alle Mannschaften in dieser Saison gegen den amtierenden deutschen Meister besonders motiviert sein.

Ein harter Fight steht den Oberschwaben an der Weser bevor, die mit 6:4 Zählern anreisen und im Fall eines Sieges nach Punkten mit Falck & Co. gleichziehen würden. In diesem Fall hätten sie den zähen Saisonauftakt vergessen gemacht und zur Spitzengruppe der Liga aufgeschlossen – und diese Gelegenheit wollen sie beim Schopf packen.

Dabei könnte der ungewohnte Montagstermin sogar günstig für die TTF sein, da Werder-Star Falck inzwischen bei den Swedish Open in seinem Heimatland ausgeschieden ist, während Simon Gauzy unterdessen in Stockholm das Viertelfinale des hochkarätig besetzten World-Tour-Turniers erreicht hat und dort weiter für Furore sorgen möchte. Der Ochsenhauser hatte zunächst am Donnerstag Bergneustadts Spanier Alvaro Robles ganz deutlich geschlagen und am Freitag den Weltranglistenelften Koki Niwa (Japan) in sechs Sätzen ausgeschaltet. Sein Viertelfinalgegner am Samstag, 16.45 Uhr, ist mit dem Chinesen Fan Zhendong zwar die aktuelle Nummer zwei der Welt, doch auch dem will der 24-jährige Franzose nichts schenken. Sofern Gauzy ohne Blessuren aus Schweden zurückkehrt, steht einem Einsatz in Bremen zumindest im Grundsatz nichts im Weg.

Doch egal, mit welchem Personal die TTF in der Hansestadt antreten werden, schließlich genießen alle fünf Spieler im Kader das volle Vertrauen von Cheftrainer Dmitrij Mazunov, gewinnen kann man dort nur, wenn man vom ersten Ballwechsel an den Kampf aufnimmt und eine ausgesprochene Siegermentalität an den Tag legt. „In dieser ausgeglichenen Tischtennis-Bundesliga ist jedes Spiel sehr wichtig – so auch das Spiel gegen Bremen“, macht Mazunov deutlich. „Werder ist sehr gut in die Saison gestartet und es wird nicht einfach, auswärts die Punkte zu holen.“ Doch die TTF haben in den vergangenen Wochen ansprechende Leistungen gezeigt: „Wir haben nach zuletzt vier Siegen in Folge Selbstvertrauen getankt und möchten in der Liga weiter nach oben klettern – dabei würde uns ein Sieg gegen Bremen definitiv helfen.“

SV Werder Bremen: Mattias Falck (SWE/28 Jahre/Weltranglistenplatz: 9/TTBL-Bilanz: 6:3), Kirill Gerassimenko (KAS/22/72/4:1), Hunor Szöcs (ROU/27/107/2:3), Marcelo Aguirre (PAR/26/71/0:0), Doppel: Gerassimenko/Szöcs 2:1, Trainer: Cristian Tamas.

TTF: Hugo Calderano (BRA/23 Jahre/Weltranglistenplatz: 6/TTBL: 4:1), Simon Gauzy (FRA/24/20/1:4), Stefan Fegerl (AUT/30/70/1:2), Jakub Dyjas (PL/23/73/2:1), Vladimir Sidorenko (RUS/17/187/2:0), Trainer: Dmitrij Mazunov.

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