Nach drei Schlägen fließt das Bier

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Schwäbische Zeitung
Janine Lehleiter

Zum dritten Mal hat die Ehoch4 GmbH in Kooperation mit den Hohentenger Vereinen am Samstag zum Oktoberfest in der ehemaligen Oberschwaben-Kaserne eingeladen. Der Musikverein Hohentengen und die Brassmusik-Band Blechmän’s brachten den Hangar in Schwung.

Die Fliegerhalle wurde wieder blau-weiß und viele Trachtenfans fanden sich in der ehemaligen Oberschwaben-Kaserne zusammen, um sich für ein paar Stunden wie auf der originalen Münchner Wies’n zu fühlen. Traditionell eröffneten die Vorsitzenden der organisierenden Vereine sowie Ehoch4-Geschäftsführer Jürgen Gaugel das Fest.

Eine Runde Freibier

Im Vorfeld war ausgelost worden, dass Artur Kaiser, Vorsitzender des Sportvereins Hohentengen, beim Oktoberfest das Fass anstechen darf. Nach drei Schlägen floss das Bier und die Organisatoren luden die Feiernden zu einer Runde Freibier ein. Neben dem Sporverein und dem Musikverein Hohentengen halfen auch der Fanfarenzug Enzkofen und der ACV Motorsportclub Göge bei der Organisation mit. Die Ehoch4 GmbH stellte die Halle zur Verfügung. Das Team der Gögemer Vereine bediente seine Gäste an den Tischen mit Bier und Wein und versorgte sie mit herzhaften Speisen wie dem kulinarischen Höhepunkt des Abends: dem Göge-Burger.

Musikalisch heizte zuerst der Musikverein Hohentengen den Besuchern ein. Dessen Repertoire reichte von Volksmusik wie dem Böhmischen Traum über Partyhits von Andrea Berg oder Wolfgang Petry bis hin zu bekannten Songs aus den Charts. Musikwünsche waren erwünscht.

„Das mit der Stimmung ist jedes Jahr gleich: Im ersten Teil tasten sich die Besucher heran und stärken sich. Im zweiten hält es niemanden mehr auf den Bänken“, sagte Jürgen Rothmund, Jugendleiter des Musikvereins. Als Moderator lud er die Gäste schon früh dazu ein, auf Tischen und Bänken zu tanzen. Mit mehreren Soli und gesanglichem Talent setzte der Verein seine Vorzüge in Szene.

Gegen 22.30 Uhr traten die zehn jungen Männer der Newcomer-Band Blechmän’s auf. Auch ihre musikalisches Angebot war groß. Neben Klassikern der Blasmusik spielten sie auch aktuelle Hits wie zum Beispiel Adeles „Hello“. Ein Besucher, der jedes Jahr mitfeiert, sagte: „Die Blechmän's spielten bis die Halle leer war.“ Aber nicht, um nach Hause zu gehen, sondern um an der Bar mit Longdrinks weiterzufeiern.

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