Musiker aus der Göge laufen wieder bei der Basel Tattoo Parade mit

Lesedauer: 4 Min
 Ein tolles Erlebnis ist die Teilnahme des Musikvereins Göge-Hohentengen mit ihrem Dirigenten Pius Binder bei der Basel Tattoo P
Ein tolles Erlebnis ist die Teilnahme des Musikvereins Göge-Hohentengen mit ihrem Dirigenten Pius Binder bei der Basel Tattoo Parade. (Foto: Privat)
wl und Wolfgang Lutz

Einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr zum 200-jährigen Bestehen hat der Musikverein Göge-Hohentengen vor Kurzem durch die Teilnahme an der Basel Tattoo Parade erlebt. Mit zwei Bussen und 75 Aktiven war man zu diesem Musikspektakel in die Schweiz angereist und erlebte einen eindrucksvollen Tag. Neben der Parade hatten die Musikerinnen und Musiker danach noch die Gelegenheit, das abendliche Tattoo auf dem Paradeplatz in der Basler Kaserne zu verfolgen.

Kaum, dass die Kapelle sich beim Aufstellungsplatz einfand, hatte man „alte Bekannte“ entdeckt, nämlich die Mitglieder der Showkapelle aus Bickenbach. Sie waren beim ersten Oberschwaben-Tattoo in Hohentengen zu Gast und jetzt gab es ein Wiedersehen in der Schweiz. Doch was die Abordnung aus dem Schwäbischen dann bei der Parade durch Basel erwartete, war grandios. Aus der ganzen Welt waren Gruppen, Kapellen und Tanzformationen angereist, die ein farbenprächtiges Bild abgaben. In Sechser-Reihen standen die Besucher dieses Musikspektakels an den Straßen von Basel und es wurde ein Rekord aufgestellt: Sage und schreibe mehr als 140000 Gäste verfolgten die Parade, wobei vor allem die Drums und Pipes für Gänsehaut-Feeling sorgten.

Weitere Höhepunkte waren etwa die Hot Chilli Pipes aus Schottland, genauso spektakulär die Polizei-Motorrad-Staffel aus Hamburg und auch die Kavallerie Bereitermusik aus Bern, hoch zu Ross. Auf jeden Fall sorgten die 32 Formationen mit über 2000 Teilnehmern für eine unbeschreibliche Stimmung in der Stadt. Mittendrin war der Musikverein Göge-Hohentengen unter der Leitung von Pius Binder, der wieder einmal eine tolle Visitenkarte in der Schweiz abgab und viel Beachtung und Beifall von den Besuchern am Umzugsweg erhielt.

Nach knapp einer Stunde war der erste Teil für die Musiker aus der Göge zu Ende. Für alle Beteiligten war es wieder ein unvergessliches Erlebnis, das noch einmal am Abend getoppt wurde. Am Ende der Parade wurden die Musikinstrumente in den Bussen verstaut und „Umziehen“ war angesagt. Der Musikverein Göge-Hohentengen streifte sich die grünen T-Shirts über, die man anlässlich des 200-jährigen Bestehens angeschafft hatte. So einheitlich gekleidet, ging es dann zu Fuß zum Basel Tattoo. Zwei Stunden lang konnte man das Musikspektakel verfolgen und war beeindruckt von den Darbietungen der Bands, Showkapellen und vor allem der Dudelsack-Gruppen mit ihren Tanzgruppen aus der ganzen Welt. Dabei wurde klar, dass man in Hohentengen gar nicht so schlecht beim Oberschwaben-Tattoo lag: zwar in etwas kleinerem Rahmen, aber in der Auswahl der Akteure auf einem guten Level.

Mit vielen Eindrücken von der Parade und vor allem vom Tattoo, wurde danach die Heimreise ins Oberschwäbische angetreten. Als nächstes Highlight steht für die Musikkapelle und mehreren Vereinen der Göge das Oktoberfest am 21. September an. Alt bewährt und auch dieses Jahr wieder in der Fliegerhalle, wo der Musikverein Göge-Hohentengen und die Band „Midnight Special“ für Stimmung und beste Unterhaltung sorgen wollen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen