Germanen erhalten neue Vereinshymne

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„Wenn ich nicht auf der Bühne wär“ mit (v.l.) Carolin Fischer, Uli Zaal, Uli Seifried, Sabrina Blaser, Sybille Kern und Carina R
„Wenn ich nicht auf der Bühne wär“ mit (v.l.) Carolin Fischer, Uli Zaal, Uli Seifried, Sabrina Blaser, Sybille Kern und Carina Rehm. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Ein Programm der Superlative haben die Akteure am Ursendorfer Bürgerball geboten. Zahlreiche Sketche und Gesangsstücke sorgten für viel Abwechslung und gute Unterhaltung. Zu Beginn begrüßten Sybille Kern und Uli Seifried mit ihrem Plakate-Sketch die Gäste im bis zum letzten Platz gefüllten Dorfgemeinschaftshaus. Anschließend führten Rebecca Adams und Peter Bruggesser gekonnt durch das Programm. Mit ihrem Rückblick auf Ihre Kindheit konnten sie einige Probleme der heutigen Generation auf die Schippe nehmen.

Wie jedes Jahr durfte auch diesmal der Nachwuchs nicht fehlen. Elisa Bottenbruch, Sina und Jessica Schmölz, zeigten bei ihrem akrobatischen Tanz, was in ihnen steckt und heizten dem Publikum ein. In ihrem Einzelvortrag plauderte Monika Erath-Müller aus dem Nähkästchen. Hierbei wurde klar, dass eine traditionelle Rollenverteilung in einer Ehe oft nicht das schlechteste ist. Eine Premiere feierten Mika Rehm, Joris Zaal, Silas Kern, Elia Seifried und Sebastian Blaser, die bei ihrem Wicki-Tanz von ihrer starken Frau „Ilvi“ alias Madelene Seifreid unterstützt wurden.

Liebe geht durch den Magen

Dass so mancher Mann es nach einer durchzechten Nacht doppelt schwer hat, zeigten Sandra Stöckler und Steffi Greinacher, ehe die Krebsbachler um Kathrin Bruggesser, Christian Zielinski, Manfred Müller, Thomas Dehm und Peter Bruggesser ihre neusten Hits zum Besten gaben und bewiesen, dass bei ihnen die Liebe durch den Magen geht.

Mit einem Kurzsketch von Dick und Doof leiteten Petra und Teresa Dehm anschließend zum zweiten Teil des Balls über. Was sie tun würden, wenn sie nicht auf der Bühne wären erzählten Carina Rehm, Caro Fischer, Uli Seifried, Sybille Kern, Sabrina Blaser und Uli Seifried in einer beeindruckenden Choreographie und brachten dabei das Publikum zum Staunen. Als Peter Lustig schliff Peter Bruggesser in seinem Einzelvortrag den ein oder anderen Ortsbürger. Die Zuckerschnuten sorgten danach wieder musikalisch für Stimmung. Petra Dehm, Monika Erath-Müller, Christine Koschmieder und Sandra Stöckler sangen mit Ihrem Begleiter Christian Zielinski und durften die Bühne nicht ohne Zugaben verlassen. Jana und Nina Schmid, Kathrin und Edith Sauter, Peter Schlegel und Kevin Müller gingen anschließend zusammen ins Kino. Bei diesem Stummsketch kam man ins Überlegen, ob das fernsehen zu Hause nicht die bequemere Alternative wäre.

Medley mit Hits der Kindheit

Zum ersten Mal waren auch Jaqui Kuchelmeister, Steffi Grundler und Lisa Zörrer mit dabei. Als Puppentheater zeigten sie ein Medley aus verschiedenen Kinderhits, bei welchen der ein oder andere Gast in Erinnerung schwelgen durfte.

Die Schlussrunde leiteten Siggi Schmölz, Uli Zaal und Stephan Reitemann mit Ihrem Sketch „Dinner for two“ ein. Ob sich die Variante mit Petzi-Bällen anstatt Stühlen als Sitzgelegenheit durchsetzt, ist jedoch zu bezweifeln.

Ein besonderes Highlight des Abends war der Auftritt von Daniel Heinzler. Mit seinen selbstgeschriebenen Hits heizte er dem Publikum kräftig ein und erntete insbesondere mit der „Germanenhymne 2.0“ viel Applaus. Mit dem Männerballet um Lukas Stöckler, Stephan Reitemann, Phillip und Jan Koschmieder sowie Patrick Braun folgte zum Abschluss ein ganz besonderer Hingucker auf den bestimmt auch Cordula Grün stolz gewesen wäre.

Abschließend drehte dann der Ursendorfer Pink Panther alias Siggi Schmölz mit seinen beiden Assistentinnen Madelene Seifried und Jessi Schmölz an der Uhr und beendete ein tolles und abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit dem berühmten Satz „Heute ist nicht alle Tage, der Bürgerball kommt wieder, keine Frage.“

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