Zahlreiche Besucher kommen zur Vernissage

Lesedauer: 4 Min

Ein reges Treiben herrscht bei der Ausstellungseröffnung in Hettingen.
Ein reges Treiben herrscht bei der Ausstellungseröffnung in Hettingen. (Foto: Sabine Rösch)
Schwäbische Zeitung
Sabine Rösch

Zur feierlichen Dauerausstellungseröffnung haben es sich Narren aus nah und fern nicht nehmen lassen, zum Hettinger Museum des Alb-Lauchert-Rings anzureisen. Narrenpräsident Anton Blau und Museumspräsident Klaus Gluitz waren hocherfreut darüber. Anton Blau begrüßte in seiner ihm gewohnten Art mit einem Fritzle-Witz. Am Nachmittag herrschte reger Betrieb im Museum und im Haberkasten, wo die Hettinger Narren die Museumsbesucher bewirteten. Dank des Shuttledienstes der Inneringer Feuerwehr wurden die Besucher bequem vor das Gebäude unterhalb des Schlosses gefahren.

Eine Abordnung der Musikkapelle Feldhausen-Harthausen eröffnete den ersten Tag der Dauerausstellung „40 Jahre Narrenfreundschaftsring Zollern-Alb“, die bis Anfang November zu besichtigen sein wird. Anton Blau konnte eine stattliche Anzahl an närrischer Prominenz begrüßen, sowie die vielen Abordnungen der ausstellenden Zünfte des Zollern-Alb-Rings. Bürgermeisterin Dagmar Kuster lobte die Organisatoren rund um Museumspräsident Klaus Gluitz, die wieder einmal etwas Besonderes und ein interessantes Thema herausgegriffen hätten. Zudem fühle sie sich besonders verbunden, da sie ja aus dem Zollernalbkreis stamme.

Nichtsdestotrotz nutzte sie die Gelegenheit, ihre beiden Stadtteile Hettingen und Inneringen detailliert vorzustellen, was sich zu einem netten Geplänkel mit Zollern-Alb-Präsident Walter Sieber, aus Benzingen stammend, entwickelte. Dieser wiederum meinte, unterlegt mit Anekdoten für das schöne Burgfräulein aus Hettingen, dass das Leben seltsame Geschichten schreibe und man sich immer zweimal im Leben treffe. Er blickte zurück auf seine Zeit, als er selbst als Zunftmeister der Benzinger Germanen insgesamt 29 Jahre aktiv im Alb-Lauchert-Ring aktiv gewesen sei. Beim Museumsbau von 2003 bis 2005 und bei der Einweihung 2006 hatte Sieber in seiner Funktion als Benzinger Zunftmeister aktiv mitgearbeitet. Daher sei es für ihn in seiner jetzigen Funktion als Präsident des Narrenfreundschaftsrings Zollern-Alb eine große Freude, die 22 Zünfte seines Rings in den Hettinger Museumsgemäuern zu präsentieren.

Museumspräsident Klaus Gluitz hatte MdL Klaus Burger ermahnt, er solle sich zu Fuß hoch zum Museum begeben, damit er nicht zu lange rede, sagte Klaus Burger in seinem Grußwort. Daran hielt er sich dann auch und meinte, dass bei der gelungenen Ausstellung die Fröhlichkeit konserviert werde und dazu diene, die fasnetslose Zeit zwischen Aschermittwoch und Schmotzigen Donnerstag zu verkürzen. Klaus Gluitz sprach noch Dankesworte an die vielen Unterstützer und Helfer und gab die Ausstellung zur Besichtigung frei.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen