Helfer greifen zu Handschuhen und Heckenschere

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Von Bürgermeisterin Dagmar Kuster (links) bis zu den fleißigen Helfern der Jugendfeuerwehr: Beim Umweltaktionstag in Hettingen u
Von Bürgermeisterin Dagmar Kuster (links) bis zu den fleißigen Helfern der Jugendfeuerwehr: Beim Umweltaktionstag in Hettingen und Inneringen packen zahlreiche Ehrenamtliche mit an. (Foto: Sabine Rösch/Archiv)
Redakteur Alb/Lauchert und Pfullendorf

Vorschläge, wo die Helfer beim Umweltaktionstag aktiv werden könnten, nimmt die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 07574/931 00 und per E-Mail an info@hettingen.de entgegen.

In Hettingen und Inneringen rufen Verwaltung, Vereine und ehrenamtliche Helfer zur Beteiligung am nächsten Umweltaktionstag auf. Zahlreiche Erwachsene, Kinder und Jugendliche wollen am 23. März kräftig mit anpacken, um die Stadt rechtzeitig zum Frühling herauszuputzen. Die Einwohner sind derweil nicht nur als Helfer willkommen, sondern auch als Hinweisgeber gefragt: Die Stadt nimmt noch Anregungen entgegen, an welchen Ecken und Enden es Handlungsbedarf gibt.

Organisiert wird der Umweltaktionstag von der Stadtverwaltung – als Zeichen, dass ihr das Erscheinungsbild des Ortes am Herzen liegt. Und als Zeichen dafür, dass man sich der eigenen Vorbildfunktion bewusst ist. Deshalb wollen Bürgermeisterin Dagmar Kuster und Hauptamtsleiterin Sabrina Lorch am 23. März auch selbst mit anpacken. Mit dabei sind erfahrungsgemäß aber auch rund 40 Vereinsvertreter und Privatpersonen, allen voran der Obst- und Gartenbauverein Inneringen.

Verein schneidet Hecken zurück

„Zehn bis fünfzehn unserer Mitglieder helfen beim Umweltaktionstag regelmäßig mit“, sagt Sabine Maier, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins. Die Experten kümmern sich zum Beispiel darum, Hecken und Bäume zurückzuschneiden. Die nötige Ausrüstung dafür besitzen die Mitglieder selbst – von Astscheren und Schubkarren über Heckenscheren und Motorsägen bis hin zu Anhängern und Traktoren.

Nützlich machen kann sich am Samstagvormittag aber auch jeder andere, der sich ehrenamtlich einbringen möchte. Genug zu tun gibt es allemal. Kinder und Jugendliche können zum Beispiel Müll einsammeln oder beim Aufräumen von Heckenschnitt mithelfen. „Der Aktionstag zeigt ihnen auch: Es lohnt sich, den Müll einzusammeln anstatt ihn einfach in der Natur liegen zu lassen“, sagt Dagmar Kuster. Beim Umweltaktionstag sei jedermann willkommen. „Das ist das Tolle: Immer wieder stoßen einzelne Helfer hinzu, die nicht den beteiligten Vereinen angehören“, sagt Sabine Maier.

Wer sich nützlich machen möchte, kann am 23. März einfach hinzustoßen: In Hettingen treffen sich die Helfer um 9 Uhr am Sportplatz, in Inneringen zur gleichen Zeit am Dorfplatz. Vor Ort wird eingeteilt, wer sich wo einbringen kann. „Weil viele Leute mithelfen und uns auch die eine oder andere große Maschine zur Verfügung steht, kriegen wir an einem Vormittag auch viel geschafft“, sagt Sabine Maier. Zum Abschluss gegen 13 Uhr spendiert die Stadt allen Helfern ein Mittagessen.

Lob für die Müllmoral

Für die Müllmoral in Hettingen und Inneringen gibt es von Sabine Maier ein grundsätzliches Lob. „Alles in allem hält sich der Müll wirklich in Grenzen – auch wenn hier und da mal etwas liegen bleibt“, sagt sie. Und auch wenn außerorts mehr Unrat zu finden sei als innerorts: Auf richtig böse Überraschungen mit illegal entsorgtem Müll seien die Helfer bislang noch nie gestoßen.

Offen ist die Stadtverwaltung noch für Vorschläge, wo beim Aktionstag eingegriffen werden könnte. „Vielleicht gibt es ja Handlungsbedarf an Stellen, die wir bislang übersehen haben“, sagt Dagmar Kuster. „Zum Beispiel an einer eher entlegenen Stelle an einem Wanderweg.“ In den vergangenen Jahren seien solche Tipps eher spärlich eingegangen. „Aber wenn jemandem etwas aufgefallen ist, kann er sich jetzt gerne noch melden.“

Vorschläge, wo die Helfer beim Umweltaktionstag aktiv werden könnten, nimmt die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 07574/931 00 und per E-Mail an info@hettingen.de entgegen.

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