Felsaschlupfer feiern Frauenfasnet

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In Hettigen herrscht bei der Frauenfasnet närrisches Treiben.
In Hettigen herrscht bei der Frauenfasnet närrisches Treiben. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Bei der Felsaschlupferfrauenfasnet ist in Hettingen ein bunt gemischtes Programm geboten worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Eröffnet wurde das Programm demnach mit Süßigkeiten und einem Ratespiel. Darauf folgten die Frauen des Hettinger Kirchenchores. Der Vortrag stand unter dem Motto „Wieder mal sind wir zu haben“. Er begann, indem sie ihre Männer alle auf mysteriöse Art – unter anderem mit einem Wurstsalat mit Zyankali oder gekappten Bremsleitungen – um die Ecke brachten. Nach ein paar Jahren im Knast kamen sie wieder frei und beschlossen, sich neue Männer zu suchen: „So an feuriga, temperamentvolla Italiener“. Der Italiener bemerkte jedoch nur, dass die Cellulite so „sexy aussehe wie ein weisser Schwartenmagen“. Dann wurde der Heilige angefleht, um einen guten Mann. Eine Stimme meldete sich und versprach, einen Mann zu schicken, der nicht zurückgenommen wird. Somit wurde im folgenden Lied dem Heiligen übermittelt, dass doch kein Mann gewünscht ist, denn unter jeder Steppdecke könnt „an Depp stecka“ und somit das Unglück erneut seinen Lauf nehmen.

Den nächsten Programmpunkt gestaltete die Felsaschlupfergarde. Unter der Leitung von Carina Gäßler-Reule und Nadine Businger wurde monatelang für die Auftritte geprobt. Die Zugabe wurde laut der Mitteilung mit reichlich Applaus belohnt. Es folgte Hannes, alias Maria Hupfauf, mit unterschiedlichen Feststellungen.

Die Gruppe Megacompany stellte „ohne Worte“ den Flug 7071 nach Palma die Sicherheitsvorkehrungen in einem Flugzeug vor. Der Pilot des Flugzeugs kommentierte das Ganze die Geschehnisse im Flugzeug und ob der Flug überhaupt in Palma ankommen würde. Die Gruppe des Sportvereins gestaltete den nächsten Tanzbeitrag. Die schönen Bauarbeiter – i fahr Schubkarra – legten zu flotten Rythmen einen schwungvollen Tanz aufs Parkett und bewiesen ihre Fitness.

Als fester Bestandteil der Frauenfasnet bei den Felsaschlupfern gilt laut der Pressemitteilung Inge Knaus, die dieses Jahr als Verkäufer der Turbobix auftrat. Er kann soviel auf einmal: wiegen, rühren, teigen, zerkleinern, häckseln, raspeln, erhitzen und pulverisieren. Denn das Gerät macht „an Lärm wia an Mähdrescher auf Koks“.

Abschließend gab es mit Unterstützung des Publikums das passende Turbobix-Schlusslied. Die Hexenmusik der Hexengruppe beendete das närrische Programm und sorgte so für die Stimmung im Saal. Anschließend übernahm DJ Elle die Hoheit über die Musikanlage.

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