Erntedankfest mit reich geschmückter St. Martinskirche

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 Die Besucher bewundern das Kunstwerk.
Die Besucher bewundern das Kunstwerk. (Foto: Gabriele Loges)

Mit dem Lied „Alles meinem Gott zu Ehren“ hat sich die Kirchengemeinde auf das Erntedankfest eingestimmt. Der Kirchenchor umrahmte das Fest, das konkret als Dank für die Ernte und im übertragenen Sinne als Dank für die Gaben Gottes am ersten Sonntag im Oktober gefeiert wird.

Auch in diesem Jahr hat die Frauengemeinschaft den Altarraum und die Kirche mit Feld- und Gartenfrüchten reichlich und phantasievoll geschmückt. Die Messe wurde gleichzeitig für den vor zweieinhalb Jahren verstorbenen Pfarrer Michael Roßknecht gefeiert, der an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte. „Der Erntedankaltar passt zu ihm, er war ein sehr kreativer Mensch“, so Anita Steinhart von der Frauengemeinschaft.

Historische Ackerwerkzeuge und Jagdutensilien erinnerten an den Seitenaltären an die Arbeit, die mit der Ernte verbunden sind. Viele Gemeindemitglieder hatten die Gaben beigesteuert und ließen sie an diesem Tag von Pfarrer Nikolaus Ostrowitzki aus Straßberg segnen. „Nihil sine deo“ (übersetzt ins Deutsche: „nichts ohne Gott“) stand als Motto auf dem Brot von Bäcker Norbert Gomeringer.

Passend zum lateinischen Spruch predigte Pfarrer Nikolaus Ostrowski davon, dass nichts selbstverständlich sei und zudem, dass jeder Mensch bis zum Ende seines Lebens wachse. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Kirchenbesucher den Erntedankteppich und den weiteren Schmuck genau anschauen und lobten die ideenreiche Gestaltung.

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