Blutspender freuen sich über Urkunden und Ehrennadeln

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Armin Reck und Dagmar Kuster (von links) danken den fleißigen Blutspendern für ihren Einsatz.
Armin Reck und Dagmar Kuster (von links) danken den fleißigen Blutspendern für ihren Einsatz. (Foto: Vera Romeu)
vr

Die Stadt Hettingen und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben in der Sitzung des Hettinger Gemeinderats am Dienstag mehrere mehrfache Blutspender ausgezeichnet. So bedankten sich Bürgermeisterin Dagmar Kuster und DRK-Bereitschaftsleiter Armin Reck unter anderem bei Gerhard Franz Neuburger, Martin Josef Teufel und Andreas Wilhelm Teufel, die jeweils schon 75-mal Blut gespendet haben.

Geehrt wurden auch Adrian Metzger, Armin Andreas Nothelfer und Robert Steinhart für jeweils 25 Blutspenden. Auszeichnungen für zehn Blutspenden nahmen Nadine Czanek, Alexander Hupfauf, Michael Kromer, Maria Locher und Diana Teufel entgegen. Alle elf Geehrten bekamen eine Urkunde, eine Ehrennadel und als Geschenk der Stadt eine Tasse. Armin Reck dankte ihnen mit einer Flasche Sekt.

Dagmar Kuster unterstrich, wie wichtig das Blutspenden ist, und lobte die regelmäßige Bereitschaft der Bürger, die ihr Blut anderen zur Verfügung stellen. Die Leistung der Blutspender bleibe in der Öffentlichkeit oft unbeachtet, sagte Kuster. Wie viele Unfälle sich im Straßen- und im Zugverkehr ereignen, sei erschreckend. Das Gleiche gelte für Katastrophen und heftige Unwetter als Folgen des Klimawandels.

„Blut braucht man überall“, sagte die Bürgermeisterin. Es sei ihr wichtig, in einer Gemeinderatssitzung diejenigen Frauen und Männer zu ehren, die intensiv und nachhaltig ihr Blut spenden. Der Einsatz dieser Menschen sei genauso wichtig wie das Engagement der Feuerwehrleute. Im Landkreis Sigmaringen könnten sich die hohen Blutspenderquoten sehen lassen, auch in Hettingen und Inneringen.

Armin Reck dankte den Spendern im Namen des Deutschen Roten Kreuzes. Blut könne man durch kein anderes Präparat ersetzen, sagte er. „Blut ist wie Benzin: Ohne Kraftstoff fährt kein Auto. Ohne Blut lebt kein Körper.“ Reck appellierte an die fleißigen Blutspender, ihr Engagement auch in Zukunft fortzusetzen.

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