Beste Partystimmung zum Fasnetsauftakt

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Die Gastgeber des Nachtumzugs: Die Narrenzunft Inneringen präsentiert sich den Zuschauern.
Die Gastgeber des Nachtumzugs: Die Narrenzunft Inneringen präsentiert sich den Zuschauern. (Foto: Wolfgang Stumpp)
Sabine Rösch

Das angenehme Klima lockte vermutlich auch den verwöhntesten Schön-Wetter-Narr zum großen Fasnetsnachtumzug nach Inneringen. Gut 2500 Hästräger der 40 Gastzünfte am Samstagabend verwandelten den Ort zur närrischen Hochburg, zahlreiche Zuschauer säumten die Straße, um sich auf die Fasnetssaison einzustimmen.

Mit dem Zunftmeisterempfang am späten Nachmittag begann die Narretei im Narrenheim, wo die jeweilige Abordnung der Zünfte auf den bevorstehenden Umzug eingestimmt und verköstigt wurde. Das Dreigestirn der Inneringer Vorstandschaft, Nadine Berner, Louis Sauter und Manuel Teufel bat zunächst die Mitglieder des Alb-Lauchert-Rings mit Ringpräsident Anton Blau nach vorne.

„Wir kommen immer gerne nach Inneringen. Wenn es heißt, dass in Inneringen Fasnet ist, können wir von vorneherein gleich einen Bus mehr bestellen“, bedankte sich beispielsweise Benjamin Widmer von der Narrenzunft der Benger Schnäpper für die Einladung. Zur Einstimmung wurde das Ringlied gesungen, das Alleinunterhalter Reinhold Hospach anstimmte. In Reimform baten die drei Inneringer Vorstände alle weiteren Zunftabordnungen zu sich, die allesamt ein Geschenk übergaben und meistens auch noch einen Witz parat hatten.

Lauthals wurden natürlich auch sämtliche Narrenschlachtrufe gerufen, um sich schon mal auf den späteren Umzug einzustimmen. Sehr auffallend und schön anzusehen war, dass sich das Personalkarussell bei vielen Zünften drehte und viele neue, junge Gesichter in den Vorstandsreihen ihrer Narrenzunft Verantwortung übernommen haben. Ab 19 Uhr schlängelte sich dann ein bunter Narrenwurm durch den Ort.

Der Verkehr wurde entsprechend von der Inneringer Feuerwehr umgeleitet. Vor dem Ansagewagen am Dorfplatz, auf dem Anita Gauggel und Anton Blau die Gruppen närrisch begrüßten, verweilten diese, da hier auch die meisten Zuschauer anzutreffen waren. Die Hexen türmten sich zu Pyramiden auf, andere Maskenträger zeigten ihre Kunststücke, Gardemädchen führten kleine Choreographien vor. In den insgesamt vier Aufenthaltsmöglichkeiten, drei Zelten und der Albhalle, verteilten sich die Narren und die Gäste anschließend.

In der Albhalle begeisterte die Partykapelle „Kehlbach-Express“, zusätzlich gab es spontane Auftritte einiger Guggenmusikkapellen. In der Rockbar legte DJ MM auf und sorgte für konstant gute Stimmung. In den beiden anderen Partyzelten sorgte DJ FL.X dank seines Gespürs für den richtigen Mix für das überwiegend junge Publikum und damit für ausgelassene, freudige Fasnetsstimmung. Ein Kompliment gilt der riesigen Helferschar des Vereins, die das Fest haben gelingen lassen. Noch in der Nacht wurde mit den Aufräum- und Abbauarbeiten begonnen, und am Sonntagmorgen waren auch die jüngsten Narren schon überall im Ort, mit Müllsäcken bewaffnet, unterwegs, um schnellstmöglich wieder Sauberkeit und Ordnung herzustellen.

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