Bei der Herdwanger Dorfhockete am Rathaus und der Bundschuhhalle sind überall strahlende Gesichter zu sehen. (Foto: Ingo Selle)
Schwäbische Zeitung

(sel) - Wenn auf mehr als 660 Metern Meereshöhe um 12 Uhr Mittag zum High Noon im tiefsten Schatten das Thermometer jenseits der 30-Grad-Marke steht; wenn selbst in der Küche herzlich gelacht wird und sich kleine Helfer, noch nicht einmal dem Grundschulalter entschlüpft, danach drängen, mitarbeiten zu dürfen – dann ist Dorfhockete in Herdwangen hinter, an der und um die Bundschuhhalle herum.

Bei so viel Miteinander braucht einem um den sozialen Zusammenhalt der Vereine und um die Nachwuchsfrage nicht bange zu sein. Hand in Hand flutscht selbst beim höchsten Andrang der Service wie geschmiert. Sind in diesem Jahr die Eselohren vom Narrenverein federführend, wird im Jahr 2014 die Hauptlast der organisatorischen Verantwortung wieder beim Musikverein Herdwangen liegen. Dieser hatte aber schon am Sonntagmittag mit seinem munteren Aufspielen alle Hände voll zu tun, nachdem die Herdwanger die lustigen Musikanten vom Musikverein Zoznegg abgelöst hatten.

Der Flohmarkt rund ums Rathaus zeigte sich, obwohl nicht ganz so übervoll wie in der Vergangenheit, immer noch gut bestückt. Ob weinseliger Klosterbruder in Kreuzstichtechnik, alle meine (mindestens 100) Entchen, Schlümpfe, Sparschweinchen oder jubilierende Engelsscharen: Gesättigt vom üppigen Speisenangebot ist der Flohmarktbummel ein kalorienfreier Augenschmaus – und zwar anders als beim professionellen Werbegedröhn in Funk und Fernsehen „für die ganze Familie“.

Zum Feierabendhock am Montag, 29. Juli, ab 17.30 Uhr, zeigt die Jugendkapelle Alhegro, was sie drauf hat. Ab 19 Uhr spielen die Laizer Musikanten.

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