Verkehr rollt wieder durch Herbertingen

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 Feiern den Abschluss eines weiteren Abschnitts der innerörtlichen Entwicklung (von links): Joachim Holzheu, Alwin Pfleghaar, Wi
Feiern den Abschluss eines weiteren Abschnitts der innerörtlichen Entwicklung (von links): Joachim Holzheu, Alwin Pfleghaar, Winfried Beller, Bürgermeister Magnus Hoppe, Manfred Müller, Tobias Deufel vom Regierungs-Präsidium, Bettina Boellard, Peter Maerz, Markus Hennes, Ortsbaumeister Rudolf Pfeifer, Reinhold Eisele, Christine Reck, Michaela Sackmann und Ingenieur Reiner Winecker. (Foto: Wolfgang Lutz)
Wolfgang Lutz

Der zweite Bauabschnitt der Ortskernsanierung Herbertingen ist abgeschlossen. Am vergangenen Donnerstagnachmittag konnte so die Teilsperrung in der Dorfmitte wieder aufgehoben werden.

Nach dem Bau des Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich der Schule war dies ein weiterer Schritt im Entwicklungsprozess für den innerörtlichen Verkehr. Verwaltung, Bauunternehmen, das Planungsbüro sowie Vertreter des Gemeinderates nahmen an der symbolischen Freigabe dieses Teilabschnittes in der Ortsmitte teil. Die Bauarbeiten wurden termingerecht und unfallfrei abgeschlossen, wie Ingenieur Reiner Winecker betonte.

Für Bürgermeister Magnus Hoppe war es erfreulich, dass das örtliche Bauunternehmen Beller die mit 700 000 Euro veranschlagte Maßnahme pünktlich übergeben konnte. Doch dazu hätten viele beigetragen. Namentlich bedankte er sich bei Tobias Deufel vom Regierungspräsidium Tübingen, der vor Ort war. Mit ihm habe die Gemeinde einen verlässlichen Partner an der Seite gehabt, so Hoppe. Auch auf das Büro Reiner Winecker aus Riedlingen sei Verlass gewesen, wobei dessen Mitarbeiterin Christine Reck aus Herbertingen als „Ansprechpartnerin auf dem kürzesten Weg“ das Bauvorhaben mitgetragen habe. Dank sprach der Bürgermeister aber vor allem dem örtlichen Bauunternehmen Beller aus und hier speziell Alwin Pfleghaar, der mit seinem Team tolle Arbeit geleistet habe. Dabei, so Hoppe, sei dies keine einfache Baustelle gewesen. Man habe Rücksicht auf die anliegenden Geschäfte mit Kundenverkehr und auch auf die Anwohner an diesem Straßenabschnitt nehmen müssen. „Aber Sie haben termingerecht abgeliefert“, freute sich der Bürgermeister.

Der technische Leistungsumfang dieser Baumaßnahme umfasst laut Ingenieur Reiner Winecker unter anderem die Kanalsanierung. In der Pfarrstraße wurde auf 30 Metern der Kanal komplett erneuert. Dazu kam eine punktuelle Kanalsanierung im Bereich der Haupt- und im Anschluss in der Sonnenstraße. Auf 55 Metern wurde zudem eine neue Wasserleitung verlegt. 1000 Meter an Kabelgraben wurden gezogen, worin bis zu acht Kabelstränge als Versorgungsträger eingelegt wurden, etwa für die Straßenbeleuchtung. Die wiederhergestellte neue Straßenfläche weist 1400 Quadratmeter auf. 630 Quadratmeter an Pflasterfläche wurden geschaffen, wofür etwa 13 000 Einzelsteine verlegt wurden. "Wir haben aber die Baumaßnahme unfallfrei abgeschlossen. Anwohner und auch die Geschäftsleute haben während der etwa viermonatigen Bauphase Verständnis und Geduld aufgebracht", so Reiner Winecker. Seine Mitarbeiterin vor Ort, Christine Reck, die ihn bei der Bauleitung unterstützt habe, „behandelte die Baustelle wie ihre eigene Hoffläche“, lobte der Chef.

Geschäftsführer Winfried Beller gefällt an der ganzen Baumaßnahme vor allem die stattliche Eiche, die im Bereich von Haupt- und Pfarrstraße gepflanzt wurde. „Das war hier früher der Latschare-Platz, wo immer schon eine Eiche stand und da kommen jetzt wieder Jugenderinnerungen hoch.“

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