Service-Clubs machen sich gemeinsam auf den Weg

Lesedauer: 4 Min
„Gemeinsam ein Stück Weges gegangen“ Die Teilnehmer des „Rotary-Sternmarsches“ sind gut und froh gelaunt in Herbertingen angekom
„Gemeinsam ein Stück Weges gegangen“ Die Teilnehmer des „Rotary-Sternmarsches“ sind gut und froh gelaunt in Herbertingen angekommen. Mit unterwegs ist der Präsident des gastgebenden Rotary-Clubs, Gerd Peter Bühler, und der Governor Jan Mittelstaedt (erster und zweiter von rechts9. (Foto: Eugen Kienzler)
ki und Eugen Kienzler

„Rotary connects the World – Rotary verbindet die Welt” heißt das Jahresmotto 2019/20 der weltweit organisierten Rotary-Clubs. Ein Versuch die Serviceclubs der Region mit einer Veranstaltung zusammenzuführen, gelang dem Rotary-Club Bad Saulgau-Riedlingen unter seinem Präsidenten Gerd Peter Bühler mit einer Sternenwanderung nach Herbertingen.

Der Präsident von „Rotary International“, Mark Maloney, betont, dass die Verbindung von Menschen im Mittelpunkt der Rotary-Erfahrung steht. An diesem Jahresmotto orientierte sich die letzte Aktion des Rotary-Clubs Bad Saulgau-Riedlingen im Jahr 2019, dem „Sternmarsch“, der am Vortag von Silvester Herbertingen zum Ziel hatte.

Ziel dieses, vom derzeitigen Präsidenten Gerd Peter Bühler und seinem Team organisierten Treffens war es, alle regionalen Serviceclubs zusammenzubringen. Dieses Vorhaben ging voll und ganz auf, auch dank des sonnigen Wanderwetters. Über 70 Mitglieder, teilweise mit ihren Familienangehörigen vom Lions-Club Sigmaringen-Hohenzollern, Inner Wheel-Club Oberschwaben sowie den Rotary-Clubs Bad Waldsee-Aulendorf, Pfullendorf-Messkirch, Sigmaringen und Bad Saulgau-Riedlingen machten sich von Bad Saulgau, Mengen und Riedlingen aus auf den Weg, um sich in Herbertingen zu treffen. Mit dabei war auch der Governor der 64 Clubs des Rotary-Distrikt 1930, der von Baden-Baden bis Wangen reicht, Jan Mittelstaedt aus Konstanz. Beim gemeinsamen Mittagessen im Gasthof „Engel“ zeigte sich Gerd Peter Bühler erfreut, dass sich so viele an diesem Sternmarsch beteiligt haben, und damit die Symbolik des aufeinander Zugehens mit Leben erfüllt haben. „Wir sind damit ein kleines Stück Weges der Welt gemeinsam gegangen, der aneinandergereiht immerhin bis zum Brandenburger Tor gereicht hätte“, so ein zufriedener Präsident.

Lob für die kreative Idee

Governor Jan Mittelstaedt lobte die kreative Idee, mit dieser Aktion das rotarische Jahresmotto auch im Kleinen umzusetzen. Noch mehr lobte er die mit der Wanderung einhergehende Spendenaktion. Mit dem Erlös aus dem Verkauf von Tombolalosen konnten 1000 Euro an das weltweite rotarische Projekt „End Polio Now“ gespendet werden.

1988 haben Rotary International und die Weltgesundheitsorganisation WHO die „Global Polio Eradication Initiative“ zur Bekämpfung der Kinderlähmung ins Leben gerufen. Die Kinderlähmung befiel zu dieser Zeit jährlich über 350 000 Menschen, vor allem Kinder, in 125 Länder. Dank der Aktion und den einhergehenden Impfungen konnte die Krankheit, die heute nur noch in drei Ländern der Erde auftritt und die jährlich nur noch rund 100 Menschen bekommen, wirksam bekämpft werden. Heute gilt es insbesondere in den Krisengebieten der Welt für den wirksamen Impfschutz zu sorgen, deren Finanzierung durch eben solche Spenden möglich ist.

Meist gelesen in der Umgebung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen