2500 Euro an Spenden fehlen noch

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 Vertreter von Vereinen und Stiftungen unterstützen die Sanierung der Kirchenorgel: Martin Dirlewanger (links, FC Bayern-Fanclub
Vertreter von Vereinen und Stiftungen unterstützen die Sanierung der Kirchenorgel: Martin Dirlewanger (links, FC Bayern-Fanclub), Reinhold Mezler (Sportverein Marbach), Maria Neuburger (AM-Stiftung), Albert Harsch (Lilly-Jordan-Stiftung), die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irmgard Hund, Ortsvorsteher Bernhard Obert, Karl Schobloch (Musikverein Marbach) und Pfarrer Jürgen Brummwinkel. (Foto: Steinhauser)
Wolfgang Lutz

In Marbach ist das Kirchenpatrozinium zu Ehren des Heiligen Nikolaus gefeiert worden. Nach dem Antreten und gemeinsamen Zug durch das Dorf zur Pfarrkirche fand ein Festgottesdienst statt, den Pfarrer Jürgen Brummwinkel gestaltete und vom Liederkranz begleitet wurde. Bei der anschließen Pfarrgemeindefeier gingen weitere Spenden für die Sanierung der Orgel in der Pfarrkirche ein. So kamen beim Kirchenkonzert des Musikvereins 900 Euro zusammen, die Lilly-Jordan-Stiftung trug mit 2000 Euro und die AM-Stiftung mit 500 Euro zur Finanzierung bei.

Das größte Vorhaben im abgelaufenen Kirchenjahr war für den Pfarrgemeinderat die Sanierung der Kirchenorgel in St. Nikolaus. Schon im Jahr zuvor, so die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irmgard Hund, habe man einstimmig den Beschluss im Gremium gefasst, diese dringende Sanierung in Angriff zu nehmen.

Orgelbau – Hartwig und Späth – aus Freiburg machte ein Angebot in Höhe von 22 000 Euro. 14 000 Euro davon sollten aus Spenden finanziert, der Rest aus den Haushaltsmitteln der Kirchengemeinde entnommen werden.

Am 15. Februar dieses Jahres startete der Pfarrgemeinderat den ersten Spendenaufruf und band dann auch die Kirchenmitglieder in die Sanierung der Orgel mit ein. So konnte man am ersten Fastensonntag einen Blick in das Innere des Kircheninstruments werfen, und ein Mitarbeiter der Orgelbaufirma erklärte die einzelnen Schritte zur Sanierung der Orgel. In der Folgezeit wurden einige Aktionen in der Gemeinde zugunsten dieser Sanierungsmaßnahme gestartet. Es folgten Spenden von örtlichen Vereinen und Bürgern, von Stiftungen und Firmen, die sich zu einer ansehnliche Summe häuften.

Bei den Arbeiten an der Orgel stellte sich heraus, dass sich die Maßnahme um fast 4000 Euro verteuern wird und sich daher auch der Eigenanteil der Spenden um weitere 2000 Euro erhöht. Die Lilly-Jordan-Stiftung erklärte sich bereit, die Mehrkosten in Höhe von 2000 Euro zu übernehmen. Somit beträgt das Spendenaufkommen 13 500 Euro, sodass noch 2500 Euro fehlen. Pfarrer Jürgen Brummwinkel und Irmgard Hund bedankten sich bei allen Spendern, damit die Orgel der Kirche wieder erklingen kann.

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