Jugendliche arbeiten hart am Felsen

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Die Jugend des Deutschen Alpenvereins sichert am Stuhlfelsen Routen für Kletterer.
Die Jugend des Deutschen Alpenvereins sichert am Stuhlfelsen Routen für Kletterer. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Oberhalb des Ebinger Hauses der Sektion Ebingen im Deutschen Alpenverein (DAV) steht der Stuhlfelsen, ein äußerst beliebter Kletterfels, vor allem deshalb, weil er eine große Anzahl leichterer Kletterrouten bietet. Entsprechend groß ist daher der Andrang.

Weil die Zugangswege sehr beansprucht werden, hat es sich die Sektion Ebingen zur Aufgabe gemacht, diese Wege zu pflegen. Dies allerdings ist eine Daueraufgabe und allein mit Freiwilligen der Sektion zunehmend schwierig.

Daher hat sich eine Freiwilligentruppe der Jugend des DAV auf dem Ebinger Haus eingefunden, um die Sektion schlagkräftig zu unterstützen. 30 junge Leute, Jungen wie Mädchen, aus den umliegenden Alpenvereinssektionen haben Steine und Kies, Zement und Wasser, Holz und Eisen bis zu hundert Höhenmeter zu den einzelnen Baustellen geschleppt.

Unter der Leitung von Ella Schott und Miriam Hoerth, der aktuellen beziehungsweise der scheidenden Umweltreferentin des JDAV, sowie des Naturschutzreferenten der Sektion Ebingen, Hans Jürgen Gommel, wurde entlang der Westseite des Stuhlfelsens mit Pickel und Schaufel, Eimer und Maurerkelle, Motorsäge, Schlägel und Akku-Bohrer gearbeitet. So sind an zwei Stellen, an denen sich zuweilen besonders viele Kletterer drängen, geräumigere Standplätze entstanden, und wo vorher jeder stärkere Regenguss Abschwemmungen verursacht hat, ist jetzt durch neue Stufen fester Boden. An besonders empfindlichen Bereichen wurde durch ein Seil eine Linie, die nicht überschritten werden soll, kenntlich gemacht.

Es wurde zwar hart gearbeitet, aber abends auch in fröhlicher Runde gefeiert. Für den Ersatz der bei der Arbeit verlorenen Kalorien hat Reni aus Ravensburg, die für die Küche verantwortlich war, hervorragend gesorgt.

Am Sonntagmittag konnten nach einem unfallfreien Arbeitseinsatz alle Helfer zufrieden den Heimweg antreten.

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