Gutenstein bekommt drei Wohnmobil-Stellplätze

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Beim WC- und Pumpenhäuchen bei der Donaubrücke sollen nach dem Wunsch des Ortschaftsrats drei Kurzzeitstellplätze für Wohnmobile
Beim WC- und Pumpenhäuchen bei der Donaubrücke sollen nach dem Wunsch des Ortschaftsrats drei Kurzzeitstellplätze für Wohnmobile und eine Schnellladestation für E-Bikes eingerichtet werden. (Foto: H. Stroppel)

Der Ortschaftrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung Vorhaben besprochen, die das Dorf schöner und für Touristen attraktiver machen sollen. So besteht der Wunsch, die Verkehrsinsel am Ortseingang bei der Donaubrücke zu bepflanzen und an der Donaubrücke Blumenkästen am Brückengeländer anzubringen. Beim Friedhof soll zusätzlich zum bisherigen Friedhofskonzept eine Blumenwiese angelegt werden.

Die Räte sprachen sich auch dafür aus, die Info- und Begrüßungsschilder am WC- und Pumpenhäuschen bei der Donaubrücke teilweise zu erneuern und zu aktualisieren. Sie sehen es auch als notwendig an, dort drei Kurzzeitstellplätze für maximal zwei Nächte für Wohnmobile auszuweisen. Die Entsorgungsmöglichkeiten für Abwasser müsste noch geklärt werden. Außerdem wünscht sich der Rat an diesem Platz eine Schnellladestelle für E-Bikes. In die Liste mit aufgenommen wurden auch zwei zusätzliche Sitzkombinationen für die Grillstelle unterhalb des Kreuzfelsens. Ausführlich diskutierten die Räte über den Spielplatz beim Bürgerhaus. Sie machten sich Gedanken, welche attraktiven Spielgeräte auf dem begrenzten Platz neu aufgestellt werden könnten. Ein Prüfauftrag soll klären, was auf der Fläche machbar ist. In Sachen Beschallungsanlage im Bürgerhaus, die schon seit Jahren ein Problem darstellt, scheint sich jetzt etwas zu tun. Ratsmitglied Michael Löffler habe als kleine Lösung für die Vereine einen Vorschlag bei der Verwaltung eingereicht, der demnächst zur Diskussion stehe, informierte Ortsvorsteher Peter Herr. Für den Musikverein und den Theaterverein wird ein Fachmann für eine große Lösung zu Rate gezogen, der mit den Vereinsvertretern den Bedarf abklärt.

Außerdem möchte die Bundesbahn beim Bahnübergang ein Grundstück veräußern. Ein Bauherr beabsichtigt eventuell, dieses Grundstück zu kaufen und darauf Ferienhäuschen zu errichten. Für die Baurechtsbehörde der Stadt Sigmaringen sei eine Bebauung möglich, sagte Peter Herr. Vorgesehen sind zunächst acht Häuschen, teilweise zweigeschossig, in unterschiedlicher Größe auf kleinen Grundstücken mit dem Alleinstellungsmerkmal, dass alle auf Stelzen stehen. Zehn Stellplätze sind ausgewiesen. Sie könnten zur Eigentumsbildung für die örtliche Bevölkerung genutzt werden oder kostengünstig an Dauermieter oder Touristen vermietet werden. Die Räte konnten sich, teilweise zögernd und mit Abstrichen, mit diesem Vorhaben anfreunden.

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