Wissenschaftler stellen ihre Erkenntnisse zum Schloss Gammertingen vor

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 Diese Ansicht zeigt die Stadt Gammertingen im Jahr 1717.
Diese Ansicht zeigt die Stadt Gammertingen im Jahr 1717. (Foto: Staatsarchiv Sigmaringen)
Schwäbische Zeitung

Durch die vor Kurzem abgeschlossene Auswertung der Ausgrabungen im Gammertinger Schlossbereich und eine Neubearbeitung der Schriftquellen haben der Archäologe Sören Frommer und der Historiker Joachim Jehn neue Erkenntnisse zur Gründungszeit des Schlosses und zur städtebaulichen Entwicklung des Schlossbereiches gewinnen können. Auf Einladung der Stadt Gammertingen und des Hohenzollerischen Geschichtsvereins stellen die beiden Forscher ihre Ergebnisse am Donnerstag, 9. Mai, um 19.30 Uhr im Festsaal des Gammertinger Schlosses, dem heutigen Rathaus, vor.

In einem Dialog zwischen Archäologie und Geschichte wird die Entwicklung der Vorgängerbauten des heutigen Schlosses beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zeitraum zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert, wobei durch die enge Zusammenarbeit von Geschichte und Archäologie ein genaueres und lebendigeres Bild des Schlosses und seiner Nutzung gezeichnet werden kann als bisher.

Der freiberuflich tätige Mittelalter- und Neuzeitarchäologe Dr. Sören Frommer studierte Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters in Tübingen und war seit 2011 immer wieder mit archäologischen Untersuchungen in Gammertingen betraut. Joachim Jehn M.A. studierte Mittelalterliche Geschichte, Ur- und Frühgeschichte, Archäologie des Mittelalters und Klassische Archäologie in Tübingen und Bamberg. Heute arbeitet er als freiberuflicher Historiker.

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