Team impft 1000 Mitarbeiter und Klienten in Mariaberg

 Mariabergs Vorstand Rüdiger Böhm bedankt sich beim mobilen Impfteam für den Einsatz mit Kunsttassen aus dem Atelier 5. Seit Mär
Mariabergs Vorstand Rüdiger Böhm bedankt sich beim mobilen Impfteam für den Einsatz mit Kunsttassen aus dem Atelier 5. Seit März hat das Team mehr als 1000 Mitarbeiter und Klienten des Unternehmens geimpft. (Foto: Mariaberg)
Schwäbische Zeitung

Nach 2000 verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus hat das soziale Dienstleistungsunternehmen Mariaberg das mobile Impfteam des Landkreises Sigmaringen verabschiedet. Dieses impfte seit März im Hallenbad etwa 1000 Mitarbeiter und Klienten, um sie vor einer Covid-19-Infektion zu schützen. Dabei wurden auch die dezentralen Standorte des Unternehmens abgedeckt, zum Beispiel in Sigmaringen, Biberach und Blaubeuren.

„Bei einigen unserer Wohnangebote haben wir Impfquoten von 100 Prozent“, wird Mariabergs Vorstand Rüdiger Böhm in einer Pressemitteilung zitiert. Am Dienstag besuchte er das im Hallenbad stationierte Impfteam, als es die letzten Dosen des Biontech-Impfstoffs verabreichte. Das mobile Impfteam arbeitete dort seit März in einer wechselnden Besetzung von jeweils fünf Mitgliedern je Termin. Für alle Helfer brachte Böhm zum Abschied Kunsttassen aus dem Mariaberger Atelier 5 mit und bedankte sich für den großen Einsatz des Teams. „Wer weiß: Vielleicht sieht man sich zur Impfauffrischung wieder“, sagte Böhm, der prompt die Rückmeldung bekam: „Da kommen wir freiwillig wieder!“

Das trockengelegte Schwimmbad war bereits im vergangenen Jahr zum ständigen Testzentrum umfunktioniert worden, betrieben durch Mitarbeitende des Vereins Mariaberg und des Medizinischen Versorgungszentrums des Unternehmens. „So konnte das Impfteam die bestehenden Strukturen und passend hergerichtete Räume nutzen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Impfwilligen wurden in einer Einbahnstraßenregelung durch das Hallenbad geführt: Nach der Anmeldung im Foyer gab es in der Umkleidekabine den Piks, neben dem Schwimmbecken wurde der Wartebereich nach der Impfung eingerichtet. Wie in anderen Impfzentren auch werden Geimpfte dort 15 Minuten nach der Impfung auf Reaktionen beobachtet, wobei sich keine Auffälligkeiten ergaben.

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