Stadtkapelle feiert 170. Geburtstag

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Holger Jerg überreicht Udo Rapp zum 170. Jubiläum einen Banner für die Vereinsfahne
Holger Jerg überreicht Udo Rapp zum 170. Jubiläum einen Banner für die Vereinsfahne (Foto: Sabine Rösch)

Am Freitagabend haben die Feierlichkeiten zum 170. Geburtstag der Gammertinger Stadtkapelle mit einem schönen Festakt im Schlosssaal begonnen. Im Festzelt bei der Alb-Lauchert-Halle startete die Feier mit einer ausgelassenen Party für junge und junggebliebene Gäste – DJ Tim Bayer hielt die Gäste der Party „Käpt´n Nacht“ bei bester Laune.

Zahlreiche Gammertinger Vereine, befreundete Musikkapellen und hochrangige politische Prominenz waren der Einladung der Stadtkapelle zur festlichen Auftaktveranstaltung gefolgt. Mit beschwingter Musik eröffnete das achtköpfige „Genkinger Brass-Team“ die Feier, ehe Udo Rapp vom Vorstandsteam der Stadtkapelle gut gelaunt seine Begrüßungsrunde startete. „Dass Sie ihren Geburtstag bei uns feiern, freut uns ganz außerordentlich“, mit Blumen und einem spontanen Geburtstagsständchen überraschte Udo Rapp das verblüffte Geburtstagskind, die Landrätin und Schirmherrin Stefanie Bürkle. Im Verlauf des Abends wurde ein weiteres Geburtstagskind überrascht, Kindergartenleiterin Christine Manz vom Kindergarten und Familienzentrum St.Martin feierte ebenfalls ihren Geburtstag. Die Lauchert-Oldies, die sich nach 20 Jahren aufgelöst hatten, wurden für ihre langjährige musikalische Tätigkeit von Udo Rapp geehrt.

Der Reigen an Grußworten ging von Thomas Bareiß, parlamentarischer Staatssekretär im Bundestag, über den Landtagsabgeordneten Klaus Burger und den ersten Vorsitzenden des Sigmaringer Blasmusikverbands Egon Wohlhüter bis zur Landrätin Stefanie Bürkle: alle hoben die enorme Bedeutung der Musik als wichtiges Kulturgut und Ausdruck eines Lebensgefühls hervor. Als Festredner und ebenfalls Schirmherr des großen Blasmusikfestes ging Bürgermeister Holger Jerg auf die historischen Meilensteine seit der Gründung der Stadtkapelle, die sehr eng mit der Stadtgeschichte verbunden sei, ein. Als gegen Ende seiner Festrede die ersten Sektkorken knallten, erkannte Bürgermeister Jerg das Zeichen und meinte, wenn der dritte Korken geknallt habe, werde auch er zum Ende kommen. Gesagt, getan, der Sektkorken knallte und Priska Pfister, Vorsitzende des Albvereins, welcher die Bewirtung des Abends übernahm, lud die Festgäste zu Sekt und Häppchen ein.

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