Stadt lässt Antrag der Windparkgegner zu

Lesedauer: 2 Min

Der Gammertinger Gemeinderat hat den Einwohnerantrag des Vereins für Mensch und Natur in Kettenacker in einem zweiten Anlauf für zulässig erklärt. In der vergangenen Sitzung hatten die Gemeinderäte Stephan Binsch und Birgit Ocker, die von Beruf Juristen sind, Bedenken geäußert. Im Antrag sei die Benennung der Vertrauenspersonen nicht ordnungsgemäß erfolgt. In der Zwischenzeit haben weitere Juristen den Antrag geprüft und dem Gemeinderat empfohlen, ihn zuzulassen. Die Kettenacker Windkraftgegner empfinden die Vorgehensweise der Juristen im Gemeinderat als Schikane. Dies machte der Kettenacker Ortsvorsteher Matthias Gulde deutlich. Nach der Feststellung der Zulässigkeit soll nun in der nächsten Sitzung am 19. Juli über die Inhalte des Antrags debattiert werden. Die Windparkgegner möchten hauptsächlich erreichen, dass der Gemeinderat beschließt, die Planungen für die Ausweisung von Konzentrationsflächen bis Ende 2017 ruhen zu lassen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen