Okölogische Juwelen pflegen

Freiwillige Helfer benötigen eine Ast- oder Baumschere sowie einen Textilsack für das Schnittgut.
Freiwillige Helfer benötigen eine Ast- oder Baumschere sowie einen Textilsack für das Schnittgut. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Ökologische Juwelen der Schwäbischen Alb sind die Trockenbiotope an den sonnseitigen Hängen. Hier wachsen auf den flachgründigen Böden zwischen den hellen Jurafelsen seltene Arten wie Silberdistel, Sonnenrösle, Fransenenzian, Karthäusernelke, Graslilie oder auch Kalkaster. Alles zusammen sind das wichtige Nahrungspflanzen unter anderem für seltene Insekten.

Der Schwäbische Albverein setzt sich als Wander- und Naturschutzverband für den Erhalt und die Pflege dieser Biotope ein. Das teilt er in einer Pressemitteilung mit. Weiter heißt es darin: Denn hält man diese Trockenrasen nicht offen, so sorgen Verbuschung und natürliche Ansamung von Waldbäumen für zunehmende Beschattung und damit für das Aussterben der seltenen Blütenpflanzen. Schafe und Ziegen beweiden zwar regelmäßig diese Flächen, doch mit den verholzenden Strauch- und Baumarten werden sie nicht fertig.

Ganz konkret rufen die Albvereinler der Ortsgruppe Gammertingen am Samstag, 16. Oktober, zur jährlichen Wacholderheidenputzete auf. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz der Freizeitanlage an der Lauchert zwischen Gammertingen und Bronnen.

Mitgebracht werden sollen: Ast- oder Baumschere, stabiler Plastik- oder Textilsack zum Sammeln des Schnittguts, Arbeitskleidung und Handschuhe. Die Stadt Gammertingen spendiert als Eigentümerin der Pflegeflächen zum Abschluss am Mittag ein zünftiges Helfervesper. Jeder Mann und jede Frau sind zur Mitarbeit eingeladen.

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