Neue Norma-Filiale soll bis November stehen

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Am Stadteingang entsteht eine neue Norma-Filiale. Das bisherige Gebäude (im Hintergrund) wird Ende des Monats abgerissen.
Am Stadteingang entsteht eine neue Norma-Filiale. Das bisherige Gebäude (im Hintergrund) wird Ende des Monats abgerissen. (Foto: Sebastian Korinth)
Redakteur Alb/Lauchert und Pfullendorf

In Gammertingen haben die Bauarbeiten für den neuen Norma-Supermarkt am südlichen Stadteingang begonnen. Das bestehende Gebäude wird Ende des Monats abgerissen. „Unser Ziel ist es, den neuen Markt im November zu öffnen“, sagt Frank Baderschneider, der zuständige Niederlassungsleiter des Lebensmittel-Discounters.

Der bestehende Norma-Supermarkt befindet sich am Kreisverkehr an der Sigmaringer Straße, direkt neben dem Autohaus Lanz. Beide Geschäfte sind in der Stadt mittlerweile eine Institution: Die Firma Lanz, die 1947 gegründet wurde, bezog den heutigen Standort vor 50 Jahren. Nach einem entsprechenden Umbau im Jahr 1985 zog Norma in die ehemalige Autowerkstatt.

„34 Jahre später ist das Gebäude einfach nicht mehr zeitgemäß“, sagt Frank Baderschneider. Einrichtung, Technik und die Bedingungen zur Belieferung entsprächen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Außerdem sei das Gebäude zu klein geworden. Auch für das Autohaus Lanz sei der Standort nicht optimal.

Bagger reißen Wohnhaus ab

Möglich geworden ist der Neubau durch den Abriss eines leer stehenden Wohnhauses in der Nachbarschaft. Dieses war bereits im Dezember abgebrochen worden. Bauherren des neuen Supermarkts sind die Autohaus-Inhaber Sascha und Rolf Lanz, die das Gebäude anschließend an Norma vermieten werden.

„Am kommenden Samstag, 20. April, hat das Geschäft zum letzten Mal geöffnet“, sagt Sascha Lanz. Anschließend wird der Discounter ausgeräumt, gut eine Woche später rücken dann die Abrissbagger an. Auf der Fläche, auf der jetzt noch der Supermarkt steht, sollen später die Parkplätze entstehen. Diese teilen sich Norma-Kunden – wie bisher auch – mit denen des Autohauses.

Mit dem Neubau ändert sich die geografische Ausrichtung des Marktes. Bislang ist der Ein- und Ausgang zur Sigmaringer Straße hin ausgerichtet, der des Neubaus wird direkt vom neuen Parkplatz aus zugänglich sein. Angepasst wird auch die Zufahrt vom Kreisverkehr: Im Zuge der Bauarbeiten soll dieser eine übliche, rechtwinklige Ausfahrt bekommen. „Die Zufahrt wird für die Kunden damit deutlich komfortabler“, sagt Sascha Lanz.

Den Markt während der Bauarbeiten weiterhin zu öffnen sei nicht möglich gewesen, sagt Frank Baderschneider. „Sonst hätte der Platz beispielsweise nicht dafür ausgereicht, die entsprechenden Baugeräte und -fahrzeuge aufzustellen.“ Außerdem hätte der Markt dann nur schwer beliefert werden können – vom Wegfall der erforderlichen Kundenparkplätze einmal abgesehen. Das Autohaus Lanz soll für Kunden aber die ganze Zeit über erreichbar sein. „Dafür legen wir unter anderem eine provisorische Einfahrt an“, sagt Rolf Lanz.

Die meisten der aktuell sieben Norma-Mitarbeiter werden während der Bauarbeiten in anderen Filialen eingesetzt, vor allem in Albstadt und in Stetten am kalten Markt. Weil der Verkaufsraum von 560 auf 800 Quadratmeter vergrößert wird, erhöht sich die Anzahl der Mitarbeiter nach der Fertigstellung auf etwa zehn. Am Sortiment wird sich hingegen nichts ändern. „Dieses ist in allen Filialen das gleiche“, sagt Frank Baderschneider. „Im Neubau können wir die Produkte aber besser präsentieren.“

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