Ministranten bauen Insektenhotels

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Mit Feuereifer beteiligen sich die Ministranten aus Feldhausen und Harthausen an der 72-Stunden-Aktion.
Mit Feuereifer beteiligen sich die Ministranten aus Feldhausen und Harthausen an der 72-Stunden-Aktion. (Foto: Sabine Rösch)
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Anlässlich der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben die Ministranten aus Feldhausen und Harthausen zwei große Insektenhotels gebaut. Diese bieten beim Grünbereich des Kirchenvorplatzes in Feldhausen und beim Spielplatz in Harthausen Raum für die Insektenvielfalt. Darüber hinaus sammelten die Ministranten bei der Aktion zahlreiche alte Brillen und Handys für eine weitere karitative Initiative.

Organisiert wurde die 72-Stunden-Aktion über das Dekanat. Der Anstoß, sich daran zu beteiligen, kam von Pastoralreferent Matthias Kopp. Die Oberministrantinnen Amelie Heißel, Miriam Leuze und Kathrin Steinhart waren sofort begeistert und starteten die Planungen mit insgesamt 25 Ministranten aus den beiden Gammertinger Ortsteilen und mit Andrea Heißel als verantwortliche Erwachsene.

Das Thema Nachhaltigkeit wurde in den Mittelpunkt gerückt. Alle Beteiligten waren sich einig: Mit dem Bau eines Insektenhotels könnten sie einen wertvollen Beitrag leisten. Unter der Mithilfe einiger handwerklich geschickter Eltern bauten alle zusammen eifrig die Insektenvilla. Dabei hatten sie allerhand zu regeln und zu organisieren. Das große Motto „Berge versetzen“ wurde vollumfänglich gelebt – und da die emsigen Ministranten noch nicht genug hatten, wurden noch zwei weitere Aktionen auf den Weg gebracht.

Für die Missio-Handy-Sammelaktion sammelten die Ministranten fast 200 alte Handys. Mit dem Erlös der alten Mobilgeräte unterstützt Missio den Aufbau eines Traumazentrums für Bürgerkriegsflüchtlinge im Kongo. „Und der Nachhaltigkeitsgedanke durch das Recycling ist natürlich auch ein wichtiges Kriterium“, sagen die drei Ministrantinnen. Darüber hinaus kamen fast 300 alte Brillen zusammen. Diese werden in Entwicklungszentren gesammelt, bestimmt und in Entwicklungsländern wieder ausgegeben.

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