Ein Adventskonzert mit besonderer Note präsentierten die Philharmonischen Streichersolisten „Classic virtuos“ in der Mariaberger
Ein Adventskonzert mit besonderer Note präsentierten die Philharmonischen Streichersolisten „Classic virtuos“ in der Mariaberger Klosterkirche. (Foto: Mariaberg)
Schwäbische Zeitung

Ein Adventskonzert haben kürzlich die Philharmonischen Streichersolisten „Classic virtuos“ in der Mariaberger Klosterkirche gegeben. Dabei faszinierte das Quintett laut Pressemitteilung mit einem klangvollen und breit gefächerten Repertoire vom Kaiserwalzer über feurige Polka bis hin zum gefühlvollen Ave Maria. Klassische Weihnachtslieder vermisste hinterher eigentlich niemand aus dem Publikum.

Zum Auftakt ließen Jean-Paul Mathé (Kontrabass) und seine vier Begleiter bekannte Melodien aus „Quattro Stagione“ von Antonio Vivaldi erklingen. Zu den herzerwärmenden Streicherklängen bekamen die Zuhörer Wissenswertes über jeden Komponisten und seine Zeit zu hören. Vivaldi zum Beispiel hatte zu Beginn seiner Musikerkarriere ganz bewusst die Priesterlaufbahn eingeschlagen, denn der Beruf stand in seiner Heimatstadt in hohem Ansehen. In Venedig habe es zu Vivaldis Zeit pro 23 Einwohner jeweils einen Priester gegeben, erzählte Mathé.

Ein virtuos dargebotener Melodienreigen mit Kompositionen von Jean Sibelius, Edvard Grieg, Johann Strauss und anderen bewegte und begeisterte die Zuhörer in der adventlich geschmückten Klosterkirche. Publikum und Musiker genossen gleichermaßen die besondere Akustik im Raum. Rene Kubelik zündete zum Finale mit seinem temporeichen Violin-Solo ein wahres Klangfeuerwerk und erhielt dafür viel Beifall. Die Mitglieder der Philharmonischen Streichersolisten sind allesamt Berufsmusiker aus baden-württembergischen Orchestern, drei von ihnen gehören der Württembergischen Philharmonie Reutlingen an.

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